14.02.2015 14:36

Gute Resultate

Die Candy-Crush-Aktie hebt ab

Candy-Crush-Erfinder King Digital begeistert derzeit die Anleger. Die Anteile schossen diese Woche um mehr als 20 Prozent in die Höhe

von
kwo
A detail from the online game "Candy Crush Saga" is shown on a computer screen, Monday, March 24, 2014 in New York. King Digital, the company behind the popular, addictive mobile is expected to begin trading on the New York Stock Exchange on March 26. The Dublin, Ireland-based company could be valued as high as $7.6 billion if its initial public offering prices at $24 per share, the upper end of its expected range. (AP Photo/Mark Lennihan)

A detail from the online game "Candy Crush Saga" is shown on a computer screen, Monday, March 24, 2014 in New York. King Digital, the company behind the popular, addictive mobile is expected to begin trading on the New York Stock Exchange on March 26. The Dublin, Ireland-based company could be valued as high as $7.6 billion if its initial public offering prices at $24 per share, the upper end of its expected range. (AP Photo/Mark Lennihan)

Die Aktien des Game-Herstellers King Digital, bekannt als Hersteller des Spiels «Candy Crush» setzten am Donnerstag zum Höhenflug an. Sie schossen über 20 Prozent nach oben. Ihr Wert beträgt nun über 14 US-Dollar. Der Grund: Der Hersteller konnte der Öffentlichkeit Zahlen präsentieren, die weit über den Erwartungen der Investoren zu liegen kamen.

Weniger gut erging es dem Farmville-Hersteller Zynga. Dessen Aktien fielen am Donnerstag in den Keller. Sie sanken um elf Prozent und kosten noch 2.66 Dollar pro Aktie. Wie die New York Post berichtet, ist es der Game-Firma ist nicht gelungen, sich den aktuellen Dynamiken des Handy-Spiele-Markts anzupassen. Der grösste Hit Farmville laufe zwar ausgezeichnet auf Desktop-PCs, nicht so auf mobilen Displays.

Expansionspläne

Bei King Digital haben die guten Resultate zu einer Expansionslust geführt. Wie die Firma bekannt gab, möchte sie den Entwickler Z2Live aus Seattle. Laut verschiedenen Medienberichten soll der Kaufpreis insgesamt 150 Millionen US-Dollar betragen. Davon wird King Digital 45 Millionen in Bargeld bezahlen.

Konkurrent Zynga sieht sich hingegen gezwungen Stellen abzubauen. In China sollen die Büros geschlossen werden. Das bedeutet einen Verlust von 71 Jobs. Mit dem Schritt sollen sieben Millionen Dollar pro Jahr gespart werden können.

Mit neuen Games zurück auf den Erfolgspfad

Trotz akutell schlechter Zahlen soll es für Zynga noch Hoffnung geben. Immerhin macht das Unternehmen bereits 60 Prozent seines Umsatzes im Mobile-Bereich, laut Experten der Markt der Zukunft in diesem Sektor. Das Ziel für dieses Jahr: 75 Prozent des Geschäfts über Handys abzuwickeln. Helfen sollen neue Games, zum Beispiel Dawn of Titans oder Empires & Allies.

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