Die CH-Nationalbank schreibt rote Zahlen
Aktualisiert

Die CH-Nationalbank schreibt rote Zahlen

Die Dollarbaisse und der Rückgang des Goldpreises haben der Schweizerischen Nationalbank (SNB) im vergangenen Jahr einen Verlust beschert. Die Notenbank muss deshalb in die Reserven greifen.

Nach Zuweisung an die Rückstellungen für Währungsreserven resultierte ein Verlust von 0,4 Milliarden Franken, verglichen mit einem Gewinn von 2,3 Milliarden Franken im Vorjahr, wie die SNB am Donnerstag mitteilte. Die Notenbank muss deshalb in die Reserven greifen, um die mit dem Bund vereinbarte Gewinnausschüttung von 2,9 Milliarden Franken für das Geschäftsjahr 2004 an Bund und Kantone finanzieren zu können. Die Ausschüttungsreserve der Nationalbank sinkt damit um 3,3 Milliarden auf noch 7,0 Milliarden Franken. (dapd)

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