Simon Ammann: «Die Chance ist klein bis ganz klein»
Aktualisiert

Simon Ammann«Die Chance ist klein bis ganz klein»

Simon Ammann hat auf der ungeliebten Schanze am Bergisel den guten zweiten Rang erreicht. Trotzdem fällt er im Weltcup und der Tournee-Wertung zurück.

von
fox
Simon Ammann: Den Turniersieg hat er noch nicht ganz abgeschrieben.

Simon Ammann: Den Turniersieg hat er noch nicht ganz abgeschrieben.

Nach drei von vier Springen liegt Ammann auf dem fünften Zwischenrang. Vor dem Abschluss in Bischofshofen ist sein Rückstand aber weiterhin rund 30 Punkte, was wohl nicht mehr aufzuholen ist. Oder? «Das weiss ich noch nicht. Ich kann ja nicht in die Zukunft blicken», entgegnet Ammann dem «SF» kurz nach dem Springen in Innsbruck. Er weiss aber auch: «Die Chance ist realistischerweise klein bis ganz klein.»

Denn seit Innsbruck ist Gregor Schlierenzauer am Schweizer vorbeigezogen und belegt nun den zweiten Rang in der Tournee-Wertung. Er blickt optimistischer nach vorne: «Das ist fantastisch, hier zu siegen. Es ist jetzt an der Spitze eng. Wir werden sehen, was noch passiert.» Der Tiroler hat nicht nur seine Chancen auf den Tournee-Sieg am Leben erhalten, sondern ist auch neuer Leader im Weltcup. Dort hat er Simon Ammann auf Rang 2 verdrängt.

Für Ammann ist der eigentlich schöne Erfolg mit dem zweiten Rang also doch ein Rückschlag. Denn die in der Tournee-Wertung vor ihm liegenden Kofler, Loitzl und Ahonen konnten alle drei nicht überzeugen. Trotzdem sagt der Toggenburger: «Die Verhältnisse waren sehr schwierig. Ich muss mit dem zweiten Rang zufrieden sein.» Eine leise Hoffnung auf den Tournee-Sieg – oder zumindest auf einen Podestplatz – hat er immer noch. Die Entscheidung fällt am 6. Januar in Bischofshofen.

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