Aktualisiert 18.01.2012 12:54

Milliardär wütet bei Xamax

Die Chaos-Herrschaft

Bulat Tschagajew wollte mit Xamax in die Champions League. Der milliardenschwere Tschetschene fiel bisher jedoch in erster Linie mit Wutausbrüchen, Tagträumen und Entlassungen auf. Konsequenz: Die Verbannung aus der Super League.

von
ete

Im Mai 2011 ist Bulat Tschagajew bei Neuchâtel Xamax eingestiegen. Der tschetschenische Geschäftsmann weilt seit 24 Jahren in der Schweiz und geht in Genf seinen Geschäften nach. In der Rhonestadt besitzt er vier Firmen. Tschagajew war 1987 nach Zug gekommen und wohnt seit 1991 in St. Sulpice am Genfersee. Sein Vermögen soll der schwerreiche Russe mit Öl- und Gashandelsgeschäften, aber auch Immobilien und einem Bauimperium gemacht haben.

Aus Xamax wollte Tschagajew «eine erfolgreiche Mannschaft und einen guten Klub in Europa machen». Dafür hatte er ein Budget von rund 30 Millionen Franken in Betracht gezogen. Der Tschetschene hat aus dem Klub aber nur eine Wundertüte gemacht, in der hauptsächlich Chaos herrschte. Nun ist der Verein vom Neuenburgersee ganz am Ende.

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