Aktualisiert 16.02.2005 13:29

«House of Flying Daggers»Die Chinesen sind im Höhenflug

Chinesisches Kino vom Feinsten: «House of Flying Daggers» berührt und fasziniert.

Der chinesische Kampfkunstfilm ist im Höhenflug: Nach Ang Lees Hit «Crouching Tiger, Hidden Dragon» aus dem Jahr 2000, der selbst in den USA über 100 Millionen Dollar einspielte, und «Hero» (2002) von Zhang Yimou, der kurzfristig auf Platz eins der US-Charts thronte, bringt Letzterer einen weiteren Film mit ähnlich grossem Potenzial ins Kino.

Die Geschichte von «House of Flying Daggers» ist weit weniger kompliziert und etwas weniger poetisch als jene von «Hero»: Zwei Polizisten des chinesischen Kaisers werden ausgeschickt, um die Rebellen, die sich House of Flying Daggers nennen und zusätzlich mit den Waffen der Frauen kämpfen, innerhalb von 10 Tagen zu überführen. Ein Martial-Arts-Epos um Macht, Liebe und Verrat beginnt sich zu entfalten.

Die Bilder dazu sind – wie kann man es anders erwarten – grossartig: Spektakuläre Tänze, faszinierende Schlachten im Bambuswald, Liebesszenen an romantischen Gewässern, äusserst attraktive Hauptdarsteller und eine Entscheidung bei heftigem Schneetreiben – das alles bietet «House of Flying Daggers». Nur etwas ist schade: Der Film ist mit seinen zwei Stunden fast zu kurz geraten – die Story und die Bilder machen nämlich Appetit auf mehr.

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