«C&C Red Alert 3»: Die Commies sind zurück
Aktualisiert

«C&C Red Alert 3»Die Commies sind zurück

Wäre Albert Einstein vor der Erfin­dung der Atombombe umgekommen, sähe die Welt heute anders aus. «C&C Red Alert 3» zeigt auf witzige Weise wie.

von
Jan Graber

Die «Command & Conquer»-Reihe bot neben guten Echtzeitstrategie-Games seit Anbeginn auch Hintergrund­storys an, deren Ironie für manch humorigen Moment sorgte. Die neuste Ausgabe «C&C Red Alert 3» treibt die Tradition auf die Spitze: Mit hintergründigem Witz wird erzählt, was passiert wäre, wenn die Sowjetunion Ende der 80er-Jahre mit Hilfe einer Zeitreise im Jahr 1927 für Einsteins Ableben gesorgt hätte: Die UdSSR wäre noch immer eine Grossmacht und stünde im Krieg mit den westlichen Alliierten und dem asiatischen Imperium der aufgehenden Sonne – wobei alle drei Reiche in ihrer Machtgier ein wenig bekloppt daherkommen.

Für Humor sorgen vor allem Filmsequenzen, die von Schauspielern wie Jonathan Pryce («Brazil»), J.K. Simmons («Burn After Reading») oder Tim Curry («The Rocky Horror Picture Show») bestritten werden: Auf urkomische Weise mimt Letzterer einen sowjetischen Generalsekretär. Natürlich kommt auch das Gamen nicht zu kurz: Auf die Spieler warten drei Kampagnen und ein Versus-Mode. Die Strategie-Missionen können neu zu zweit im Cooperation-Modus bestritten werden; Spielern ohne Online-Partner wird ein computerbasierter Alliierter zur Seite gestellt.

Im Zentrum des Spiels stehen taktische Action und schnelle Spielzüge. Wer mehr auf Ressourcen-Management steht, ist mit «C&C Red Alert 3» hingegen eher schlecht bedient.

«C&C Red Alert 3» für PC; EA, ABC.

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