Frisurentrend: Im Sommer tragen wir unser Haar im Spiky Bun

Zu den MTV Movie & TV Awards erscheint Sängerin Olivia Rodrigo mit zwei Spiky Buns.

Zu den MTV Movie & TV Awards erscheint Sängerin Olivia Rodrigo mit zwei Spiky Buns.

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Spiky BunDie coolste Frisur des Sommers kommt aus den 2000ern

Dass in Sachen Beauty alles irgendwann zurückkommt, ist kein Geheimnis. Auch der Spiky Bun, die Sommer-Frisur schlechthin, ist ein alter Bekannter – und dabei ganz einfach zu meistern.

von
Malin Mueller

Steigt das Thermometer in Richtung der 30-Grad-Grenze, kennen die meisten Menschen mit längerem Haar nur ein Motto: Raus mit der Mähne aus dem Nacken. Der gute alte Rossschwanz erledigt zwar seinen Dienst. Optisch kann er mit der Sommer-Frisur des Jahres – dem Spiky Bun – aber nicht mithalten.

Wie trägst du deine Haare im Sommer am liebsten?

Spiky Bun: Stachelige Erinnerungen

Was sich hinter dem Namen verbirgt? Übersetzt werden könnte er als ein stacheliger Dutt. Und den kennen die Millennials unter den Lesenden hier wohl noch besser, als ihnen lieb ist: Vor rund 20 Jahren wurde er mit grosser Begeisterung als Haarteil zum Anstecken oder Binden verkauft und musste dann nur noch um den Original-Dutt geschnallt werden. Stacheln, Locken und gerne auch geflochtene Strähnen inklusive.

Haarteile zum Umbinden gab es in den 2000ern in jedem hippen Store. Wer erinnert sich?

Haarteile zum Umbinden gab es in den 2000ern in jedem hippen Store. Wer erinnert sich?

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Vorbilder waren Lizzie McGuire, Gwen Stefani oder Britney Spears. Das Endergebnis daheim sah meist aber eher nach drei Tagen Camping ohne Kamm aus als nach Superstar.

Von ungekämmt zu mega hip

Aktuell angesagte Superstars wie Olivia Rodrigo und Doja Cat, …

… Gigi Hadid …

… oder Imaan Hammam …

… bringen genau diesen Look jetzt wieder zurück – einfach in schön (und gekämmt) – und tragen ihn im Alltag wie auf dem roten Teppich. Die Extra-Haarteile brauchst du 2022 zum Glück nicht mehr. Für die Stacheln sind ab sofort deine eigenen Haare verantwortlich.

So funktioniert die Trendfrisur

Der Startpunkt, damit der Look auch tatsächlich stachelig wird: glatte Haare. Muss es schnell gehen, reicht es auch, wenn du alles schön straff ziehst und nur die Spitzen deiner Mähne glättest. Danach alle Haare zu einem Rossschwanz binden, zwirbeln und zu einem Dutt eindrehen. Je nach Geschmack funktioniert das wie bei Olivia Rodrigo natürlich auch mit zwei Exemplaren links und rechts.

Der Schlüsselmoment: Die Spitzen der Haare nicht mit eindrehen, bevor du alles mit einem Haarband zusammenbindest, sondern sie einfach am Ende rausschauen lassen. Mit den Fingern zupfst du sie dann da hin, wo du sie gerne hättest. Mit Haarspray kannst du dein Werk nun noch fixieren – das war schon alles.

Wie gefällt dir der neue Spiky Bun mit 2000er-Flair? Schreibe es in die Kommentare!

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