Aktualisiert 28.05.2020 15:38

Schicksal

«Die Diagnose war wie ein Schlag ins Gesicht»

Jessica Wipfli (24) erhielt vor drei Jahren die Diagnose Multiple Sklerose. Zu diesem Zeitpunkt steckte sie mitten in der Militärausbildung zur Offizierin.

von
Anja Zingg, Helena Müller

Darum gehts

  • Jessica Wipfli lebt seit drei Jahren mit der Diagnose MS. Im Video erzählt sie von ihren Erfahrungen.
  • Bei Jessica äussert sich die Krankheit vor allem durch die Fatigue, eine chronische Müdigkeit.
  • Weitere Symptome treten schubweise auf. Rund alle sechs Monate kommt ein Schub. Jessica leidet dann unter Gleichgewichtsstörungen, tauben Körperteilen und Wortfindungsstörungen.

Was ist Multiple Sklerose?

Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung. Sie greift die Schutzhülle der Nerven an. Dadurch wird die Kommunikation zwischen Gehirn und Körper gestört. MS wird auch die Krankheit mit den tausend Gesichtern genannt. Die Verläufe sind sehr unterschiedlich. Zu den Symptomen gehören eine chronische Müdigkeit, Fatigue genannt, Sensorik- und Motorikstörungen oder Sehverlust. Die Symptome können schubweise auftreten und auch wieder verschwinden. Der Verlauf der Krankheit ist nicht vorhersehbar: Manche Betroffene sind auf einen Rollstuhl angewiesen oder werden bettlägerig. Andere verbringen ihr Leben mit MS, ohne je auf Hilfsmittel angewiesen zu sein.

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