«Die diesjährige Fasnacht geht in die Geschichte ein»
Aktualisiert

«Die diesjährige Fasnacht geht in die Geschichte ein»

Die fast 12000 aktiven Fasnächtler haben sich gestern den zweiten Cortège vom Regen nicht verderben lassen.

«Schnee am Montag, heute Regen – wir geniessen die Fasnacht», lachte einer der Creme-Waggis gestern Nachmittag vom Wagen herunter. Selbst Comité-Obmann Felix Rudolf von Rohr grüsste unbeeindruckt vom Regen mitten auf der Wettsteinbrücke die vorbeiziehenden Cliquen. «Diese Fasnacht geht von den Wetterverhältnissen her in die Geschichte ein», sagte Von Rohr.

Am Morgestraich lag der Schnee zentimeterhoch in den Gassen, am Dienstag schien die Frühlingssonne auf die Kinderfasnacht, und gestern wurde der zweite Cortège verregnet. Knöcheltief häufte sich der Räppli-Matsch auf den letzten Schneehaufen und in den Strassen.

Trotzdem haben die Fasnächtler unbeeindruckt vom Wetter ihre «drey

scheenschte Dääg» genossen. «Der Regen ist uns egal, allenfalls machen wir längere Marschhalte», sagte Dominique Ammann, Obfrau der Vorstadtgässler. Anfangs des Cortège säumten gestern noch tausende Zuschauer die Strassen, aber mit zunehmendem Regen zog es die Leute immer mehr in die Beizen.

Traditionsgemäss sind gestern Nacht die Stammcliquen mit den Jungen Garden in ihrer Mitte durch die Innerstadt marschiert. Ändstraich war heute Morgen um 4 Uhr. (lvi)

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