Dank Einlegerschutz: Die dritte Säule trotzt den verrückten Aktienmärkten
Aktualisiert

Dank EinlegerschutzDie dritte Säule trotzt den verrückten Aktienmärkten

Alterssparen mit der dritten Säule ist steuerlich attraktiv. Und es ist auch sicher, da hierfür der Einlegerschutz gilt.

von
Jeannette Schläpfer

In diesen Zeiten, da die weltweiten Aktienmärkte an einem Tag um bis zu zehn Prozent einbrechen können, fragt sich mancher Anleger, wo sein Geld noch sicher ist. Doch nicht nur einzelne Aktien verlieren zurzeit an Wert. Auch die Pensionskassengelder, die zu einem guten Teil in Aktien investiert sind, büs­sen an Wert ein. Die private Vorsorge wird also umso wichtiger.

Bereits seit Längerem fördern Bund, Kantone und Gemeinden die private Altersvorsorge mit spürbaren Steuererleichterungen. Wer in die Säule 3a einzahlt, darf diesen Betrag von seinem steuerbaren Einkommen abziehen. Voraussetzung ist ein AHV-pflichtiges Einkommen.

Wer einer Pensionskasse angeschlossen ist, darf in diesem Jahr maximal 6365 Franken steuerfrei einzahlen, wer keiner Pensionskasse angehört, bis zu 31 824 Franken. Ehepaare, die beide berufstätig sind, dürfen sogar die doppelten Abzüge machen. Während der Ansparphase bleiben sowohl die Zinserträge als auch das Kapital steuerfrei.

Kommt das Kapital zur Auszahlung, wird es als einmaliges Einkommen zu einem tieferen Rentensatz besteuert. Um die Steuer­prog­ression zu brechen, kann der Anleger mehrere 3a-Konti einrichten, wobei er jedes Jahr eines zur Auszahlung bringt. Je nach Kanton darf man 3a-Konti bis zu fünf Jahre vor dem ordentlichen Pensionierungsalter auflösen.

Mehrere 3a-Konti bei verschiedenen Banken lohnen sich auch deshalb, weil diese Guthaben von der Einlagensicherung profitieren.

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