18-Quadratmeter-Haus: Die Dschungelshow-Promis müssen sich in ein Tiny House quetschen
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18-Quadratmeter-HausDie Dschungelshow-Promis müssen sich in ein Tiny House quetschen

Am Freitagabend startet die Dschungelcamp-Ersatzshow «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow». Das erwartet Mike Heiter und seine Mitstreiter in den nächsten zwei Wochen.

von
Angela Hess
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Rund zwei Wochen lang wird sich ab Freitagabend bei «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» alles um dieses kleine Haus drehen. 18 Quadratmeter Wohnfläche hat es – Platz genug für drei Prominente, findet RTL.

Rund zwei Wochen lang wird sich ab Freitagabend bei «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» alles um dieses kleine Haus drehen. 18 Quadratmeter Wohnfläche hat es – Platz genug für drei Prominente, findet RTL.

TVNOW / Stefan Gregorowius
Der Sender steckt die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten der coronabedingten Dschungelcamp-Ersatzshow jeweils zu dritt in das Tiny House, das nur wenig Intimsphäre bietet.

Der Sender steckt die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten der coronabedingten Dschungelcamp-Ersatzshow jeweils zu dritt in das Tiny House, das nur wenig Intimsphäre bietet.

TVNOW / Stefan Gregorowius
72 Stunden müssen die (Möchtegern-)Promis im Haus ausharren, dann wird desinfiziert und die nächste Gruppe zieht ein. Gefilmt wird das ganze von fest installierten Kameras.

72 Stunden müssen die (Möchtegern-)Promis im Haus ausharren, dann wird desinfiziert und die nächste Gruppe zieht ein. Gefilmt wird das ganze von fest installierten Kameras.

TVNOW / Stefan Gregorowius

Darum gehts

  • Am Freitagabend startet «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow». Die zweiwöchige Sendung ist der Ersatz für das abgesagte RTL-Dschungelcamp.

  • Statt Lagerfeuerromantik erwartet die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten in diesem Jahr ein Tiny House ohne Intimsphäre.

  • Auf 18 Quadratmeter Wohnfläche müssen sie sich jeweils zu dritt arrangieren. Doch auch die Dschungelprüfungen kommen 2021 nicht zu kurz.

Das Camp unter freiem Himmel im australischen Dschungel bleibt Promis und Möchtegern-Promis in diesem Jahr erspart, weil die RTL-Show «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» wegen der Coronapandemie nicht stattfinden kann. Viel einfacher werden es die Kandidatinnen und Kandidaten der Ersatzsendung «Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» aber dennoch nicht haben: Für sie geht es ab ins Tiny House.

18 Quadratmeter Wohnfläche hat das kleine Häuschen, das in einem deutschen Studio aufgebaut wurde und in den kommenden zwei Wochen als Kulisse für die tägliche Live-Sendung dienen wird. Bevor die Dschungelshow am Freitagabend startet und das Tiny House bezogen wird, hat RTL bereits erste Bilder der Unterkunft veröffentlicht (siehe Bildstrecke oben).

Kandidaten ziehen zu dritt ein

Die 18 Quadratmeter Platz werden sich die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten im Turnus teilen. Das heisst: Anders als im normalen Dschungelcamp wohnen sie nicht alle zusammen, sondern aufgeteilt in vier Gruppen. Drei Tage lang müssen sie jeweils zu dritt im Tiny House ausharren. 24 Stunden am Tag werden die Promis dabei von fix installierten Kameras gefilmt, Kontakt zur Aussenwelt werden sie keinen haben. Und wenn eine Gruppe die drei Tage hinter sich hat, ziehen nach einer Desinfektion direkt die nächsten Titelanwärter ein.

Intimsphäre gibt es im Tiny House so gut wie keine: Es gibt nur einen Raum, das WC und die Dusche befinden sich hinter einem Vorhang. Damit sich die Kandidatinnen und Kandidaten vor laufender Kamera nicht nur langweilen, müssen täglich Prüfungen absolviert werden. Laut einer Medienmitteilung von RTL wird es auch tierische Aufgaben geben, in der die Promis «ihre Dschungeltauglichkeit» beweisen müssen.

Wie genau das Finale am Ende des zweiwöchigen Spektakels aussehen wird, hat der Sender noch nicht verraten. Fest steht: Das Publikum wird den Sieger oder die Siegerin per Televoting wählen, wie es auch in «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» der Fall ist. Als Preis winkt in der Corona-Ersatzshow jedoch keine Dschungelkrone, sondern umgerechnet rund 54’000 Franken Preisgeld und ein «goldenes Ticket» für die Teilnahme am Dschungelcamp 2022.

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Eigentlich wäre Dragqueen Nina Queer (35) Kandidatin der Dschungelcamp-Ersatzshow gewesen, aber RTL hat sich am Montagabend dazu entschieden, die Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin und DJ aus dem Roster zu kicken. Im Sender-Statement heisst es: «Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst ‹Hitler-Transe› nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten.»

Eigentlich wäre Dragqueen Nina Queer (35) Kandidatin der Dschungelcamp-Ersatzshow gewesen, aber RTL hat sich am Montagabend dazu entschieden, die Schauspielerin, Synchronsprecherin, Sängerin und DJ aus dem Roster zu kicken. Im Sender-Statement heisst es: «Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen und unserer Haltung, jegliche Form von Antisemitismus, Rassismus sowie Diskriminierung klar zu verurteilen, können und wollen wir jemanden, der sich selbst ‹Hitler-Transe› nennt, keine Plattform in einer Unterhaltungssendung bieten.»

TVNow/privat
Und weiter: «Dies haben wir im entsprechenden Vorgehen bei DSDS klar gezeigt. Hier gibt es keine Grauzone. Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als blosse Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten.» Demnach sah sie sich 2017 «im Zusammenhang mit einem homophoben Angriff» in Berlin-Kreuzberg mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert. Davon distanzierte sie sich zwar, meinte aber später in einem Interview: «Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe.»

Und weiter: «Dies haben wir im entsprechenden Vorgehen bei DSDS klar gezeigt. Hier gibt es keine Grauzone. Wir erkennen Nina Queer als Künstlerin an, aber wer öffentlich solche Begrifflichkeiten wählt, ob als blosse Provokation gedacht oder nicht, dem wollen wir konsequenterweise keine Bühne bieten.» Demnach sah sie sich 2017 «im Zusammenhang mit einem homophoben Angriff» in Berlin-Kreuzberg mit dem Vorwurf des Rassismus konfrontiert. Davon distanzierte sie sich zwar, meinte aber später in einem Interview: «Dann bin ich eben die erste Hitler-Transe.»

Instagram/ninaqueer
Als Ersatz springt Sam Dylan (29) ein, der 2019 um Herz und Hose von Prince Charming flirtete und sich vergangenes Jahr beim «Kampf der Reality-Stars» und beim «Promiboxen» im TV prügelte – beste Vorbereitung fürs Dschungelcamp, das dieses Jahr pandemiebedingt ungewohnt uncampig ausfällt.

Als Ersatz springt Sam Dylan (29) ein, der 2019 um Herz und Hose von Prince Charming flirtete und sich vergangenes Jahr beim «Kampf der Reality-Stars» und beim «Promiboxen» im TV prügelte – beste Vorbereitung fürs Dschungelcamp, das dieses Jahr pandemiebedingt ungewohnt uncampig ausfällt.

Instagram/houseofdylan

«Ich bin ein Star – Die grosse Dschungelshow» startet am Freitag, 15. Januar um 22.15 Uhr auf RTL und wird dann zwei Wochen lang täglich zur gleichen Uhrzeit gesendet.

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Deine Meinung

8 Kommentare
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abersowas

16.01.2021, 12:10

von Promi, selbst mein Papagei kennt keinen obwohl er schon weit gereist ist

FRW

16.01.2021, 11:12

Und die Sendung wird tatsächlich gedreht. Was ist mit Abstand halten,Maskentragepflicht, 5 Personen aus maximal 2 Haushalten? Ich hoffe die Show wird abgebrochen, denn es gibt wichtigeres als diese inszenierte Promiparty.

ichnehmdiekirsche

16.01.2021, 10:28

Hab' grad einen Lachanfall bekommen von wegen Promis. Wobei, wenn ich es mir recht überlege, eigentlich ist's ja traurig.