Aktualisiert 09.05.2018 10:51

Party ohne EndeDie durchzechte Nacht des nackten Weltmeisters

Der frisch gebackene Snooker-Weltmeister Mark Williams lässt nach seinem Sieg die Puppen tanzen – und dokumentiert alles auf Twitter.

von
Adrian Hunziker
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Mark Williams kürt sich am Montag zum dritten Mal zum Snooker-Weltmeister.

Mark Williams kürt sich am Montag zum dritten Mal zum Snooker-Weltmeister.

AP/Richard Sellers
Der Waliser besiegt im packenden Final den Schotten John Higgins 18:16.

Der Waliser besiegt im packenden Final den Schotten John Higgins 18:16.

AFP/Paul Ellis
Mit 43 Jahren ist Williams der älteste Weltmeister seit 1978.

Mit 43 Jahren ist Williams der älteste Weltmeister seit 1978.

AP/Richard Sellers

Mark Williams ist 43 Jahre alt, löst seine Versprechen ein, zeigt sich in der Öffentlichkeit nackt – und kann richtig Party machen. Der Waliser, der am Montag zum dritten Mal Snooker-Weltmeister wurde, beweist ein weiteres Mal Humor: Er dokumentiert seine Partynacht auf Twitter.

«The Welsh Potting Machine» kündigt im Verlauf des Tages an, dass er die ganze Nacht durchfeiern wird. Auf dem ersten Foto, das Williams um 0.25 Uhr postet, kann er seinen Triumph noch immer nicht fassen.

Weniger als 20 Minuten später fragt er sarkastisch, ob man die Replika des Siegerpokals nicht noch kleiner machen könne.

Eine Minute später folgt dieser Tweet, der hier nicht übersetzt wird:

Um 3.06 Uhr erinnert sich Williams daran, dass er ja bereits dreimal Weltmeister geworden ist.

Williams ist in seinem Element, geniesst die Party in vollen Zügen.

«Bis diese Sonne aufgeht, höre ich nicht mit dem Trinken auf», verkündet er um 4.05 Uhr.

Er habe noch nie einen seiner Siege gefeiert, aber diesen «Bastard» schon – zusammen mit seinen Freunden.

Auch um 5 Uhr morgens hat er noch nicht genug, «ich wärme mich erst auf».

50 Minuten später ist er noch immer nicht müde.

Erneut hält der 43-Jährige Wort: «Ich habe gesagt, die Sonne muss aufgehen. Ich mache immer noch weiter.»

Irgendwann schafft er es doch noch ins Bett. Als er nach kurzem Schlaf aufwacht, liegt da ein anderer Typ neben ihm: Der Snooker-Kollege Lee Walker. Aber auch das ist Williams egal.

Das nächste Foto folgt aus der Perspektive des Weltmeisters:

Wie nicht anders zu erwarten war, meldet sich auch der Kater. Williams formuliert es so: «Oh mein Gott, ich fühle mich scheisse.»

Hier noch die Zusammenfassung der letzten beiden Tage des Weltmeisters:

Einen Tag später findet Williams noch ein Video zu seinen Feierlichkeiten:

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