Im Davis Cup: Die erste Pleite seit mehr als 8 Jahren

Aktualisiert

Im Davis CupDie erste Pleite seit mehr als 8 Jahren

Roger Federer und der Davis Cup – das ist eigentlich eine Erfolgsgeschichte. Am Freitag gesellte sich aber mit der Pleite gegen John Isner eine bittere Niederlage zu den vielen Siegen.

von
fbu

Roger Federers Niederlage gegen John Isner in der ersten Runde des Davis Cups gleicht einer Sensation. Die Bilanz des Schweizer im Länder-Wettbewerb lässt sich eigentlich sehen.

Bis zu dieser Partie gegen Isner hatte der Baselbieter von 36 Einsätzen nur 6 verloren. Dazu kommt, dass diese Niederlagen schon sehr weit zurückliegen. Noch besser klingt es, wenn man es so formuliert: Federer hat in den letzten 11 Jahren (28 Partien) nur zweimal verloren, zuletzt gegen Lleyton Hewitt im Jahr 2003 und davor gegen Nicolas Escudé nochmals zwei Jahre zuvor.

Legendäre Niederlage gegen Hewitt

Insbesondere an die Pleite gegen Hewitt dürfte sich der Schweizer noch gut erinnern können. Federer verlor als damalige Weltnummer 3 gegen den Australier mit 7:5, 6:2, 6:7, 5:7, 1:6 – und dies trotz Zweisatz- und 5:3-Führung im dritten Satz. Das Schweizer Team verpasste damals den Einzug in den Davis-Cup-Final und seither kamen sie nie wieder so nah an das Endspiel wie damals.

Federer zu seiner Davis-Cup-Niederlage

Die Niederlage gegen John Isner könnte sich auf Platz zwei der grössten Davis-Cup-Pleiten von Federers Karriere einreihen – und zwar dann, wenn das Schweizer Team diese Runde nicht übersteht. Es ist zwar «nur» die erste Runde, aber es ist seit 8 Jahren das erste Mal, dass Federer schon im Februar zum Davis Cup antritt.

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