Online-Rollenspiel: Die ewige Sucht «World of Warcraft»
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Online-RollenspielDie ewige Sucht «World of Warcraft»

Mit der neusten Erweiterung «Wow: Shadowlands» für das Online-Rollenspiel «World of Warcraft» hat Entwickler Blizzard so viele Abonnenten wie seit Jahren nicht mehr. Doch was ist der Grund, dass so viele Gamer bei einer neuen Erweiterung wieder anfangen zu spielen?

von
Marc Gerber

Warum spielen so viele «World of Warcraft»? Mit der Erweiterung «Shadowlands» schiessen die Abonnentenzahlen in die Höhe.

Und täglich grüsst das Murmeltier. So oder so ähnlich wie im Film mit Bill Murray geht es vielen Gamern, wenn es um «World of Warcraft» geht. Das Online-Rollenspiel (MMORPG) ist seit mehr als einem Jahrzehnt die unangefochtene Nummer eins, wenn es um Online-Fantasiewelten geht. Schon fast pünktlich alle zwei Jahre gibt es eine neue Erweiterung, die die Geschichte von Menschen, Orcs und all den weiteren Rassen weiterbringt.

Das Grund-Spielprinzip bleibt aber immer das gleiche: Töte diesen Gegner, sammle diesen Gegenstand, gehe zu diesem Charakter oder gehe in ein Dungeon. Die ganzen Mechaniken wurden über die Jahre vereinfacht, dass wirklich auch jeder Spieler ohne grosse Mühe anfangen kann und zurecht kommt.

Mit der neusten Erweiterung «Wow: Shadowlands» bringt die Abonnentenzahl des Rollenspiels auf 5,5 Millionen Gamer, die 14 Franken monatlich zahlen.

Mit der neusten Erweiterung «Wow: Shadowlands» bringt die Abonnentenzahl des Rollenspiels auf 5,5 Millionen Gamer, die 14 Franken monatlich zahlen.

«World of Wacraft» hat ebenfalls seit Jahren bei jedem Add-on Release die höchsten Abonnementenzahlen, denn es reicht nicht, sich nur die neue Erweiterung zu kaufen, man braucht auch noch ein Abonnement, das 12 Franken monatlich kostet. 5,5 Millionen Gamer zahlen dies im Moment, was für Entwickler Blizzard heisst: Sie machen alles richtig.

Doch schon jetzt ist klar: In ein paar Monaten sind die Abo-Zahlen wieder unter fünf Millionen. Vielen geht es ähnlich wie dem Verfasser dieses Artikels. Man kauft sich das Add-on – in diesem Fall «Shadowlands» – spielt einen Charakter auf die Maximalstufe, spielt vielleicht noch ein paar Dungeons und vergisst das Abonnement zu kündigen, bis man merkt, dass Blizzard immer noch Geld von einem bekommt.

Warum spiele ich wieder «World of Warcraft»?

Denise Lehmann aus dem Seeland im Kanton Bern ist leidenschaftliche «WoW»-Spielerin, sie kennt jeden Quadratzentimeter von Azeroth, der Spielwelt von «World of Wacraft», für sie ist das Spiel eine Faszination:

Die Macher des Spiels lassen sich immer wieder neue Sachen einfallen und mich verbindet dazu auch noch eine Freundschaft zu anderen Spielern.

Denise Lehmann

Auch Oliver Eggimann ist «WoW»-Spieler, wenn auch nicht so ein treuer wie Denise Lehmann. Der E-Sport Event Manager von MYI Entertainment sieht die «World of Warcraft»-Erweiterung als Chance, in eine neue Welt einzutauchen:

Jedes Jahr gibt es neue Inhalte und das holt uns immer wieder zurück zu «World of Warcraft».

Oliver Eggimann

Es gibt mehrere Zauberformeln, wieso «WoW» seit 16 Jahren der König der Online-Rollenspiele ist und auch in der Schweiz rege gespielt wird. Eins ist klar: So lange über fünf Millionen Spieler – wenn auch nur für ein paar Monate – «WoW» spielen und so Entwickler Blizzard einen Umsatz in ebenfalls Millionenhöhe bescheren, so lange wird es regelmässig neue Erweiterungen geben und auch wir in der kleinen Schweiz werden vermutlich wieder in die grosse Welt von Azeroth abtauchen.

Deine Meinung

46 Kommentare
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Hhuu

18.01.2021, 23:47

bin seit Anfang dabei. Früher oft, heute nach Zeit und Laune. Macht immer noch Spass. Eintauchen in Phantasie und geniessen.

Plazebo

18.01.2021, 17:37

am coolsten und besten ist immer noch wow classic.... mit 40 mann stundenlang durch die inni rennen... und ich weiss noch, wie wir stolz durch sturmwind geritten sind, als wir ragna gelegt haben :))

Fnordi

18.01.2021, 17:07

Da spiel ich lieber Warhammer Online auf einem Private.