Experten des Bundes«Ansteckende Corona-Mutation breitet sich in der Schweiz aus»

Am Dienstagnachmittag informierten die Experten des Bundes unter anderem über den Moderna-Impfstoff. Alle Infos gibt es im Ticker.

«Ansteckende Corona-Mutation breitet sich in der Schweiz aus»

Am Dienstagnachmittag informierten die Experten des Bundes unter anderem über den Moderna-Impfstoff. Alle Infos gibt es im Ticker.

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Dienstag, 12.1.2021

Pressekonferenz ist beendet

Vielen Dank fürs Mitlesen.

Wird die Moderna-Niederlassung in Visp von der Armee geschützt?

Aus sicherheitstechnischen Gründen könne man dies nicht sagen.

Hat der Kanton Bern in Wengen versagt?

Die Person sei informiert worden, dass sie sich in Quarantäne begeben muss. Diese sei halt später in Quarantäne gegangen, so Nartey.

Kühlung der Impfstoffe

Der Impfstoff von Moderna sei ja weniger heikel bezüglich Kühlung. Kann dieser deswegen auch in Arztpraxen verabreicht werden? Die beiden Impfstoffe haben ähnliche Eigenschaften betreffend Lagerung. Es gebe bereits Arztpraxen, die sich damit beschäftigen. Eine breite Ausbreitung auf Arztpraxen werde es aber erst zu einem späteren Zeitpunkt geben.

Ist die Impfung sicher für Schwangere?

Dafür fehlen noch die Daten, so Girard. Sobald man diese habe, werde es eine dementsprechende Information für Schwangere geben.

Können bis Ende Februar alle Ü75 geimpft werden?

Das Ziel wäre es dies zu erreichen, es können aber Schwankungen auftreten.

Sind Kantone genug aufs Impfen vorbereitet?

Es wird nicht überall gleichzeitig und gleich schnell geimpft werden können, so Nartey. Bezüglich der Ausbreitung der Mutation in Wengen, diese habe mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den einen Fall der Mutation zurückgeführt zu werden. Man sei aber noch dran, die epidemiologischen Daten aufzuarbeiten.

Wann wird die nächste Impfung zugelassen?

Es ist sehr schwierig, eine Prognose zu stellen, dies sei von den Pharmaunternehmen abhängig, sagt Girard von Swissmedic.

Sind die Zahlen wegen der Festtage gestiegen?

Das habe man anhand der zurzeit verfügbaren Daten nicht erkennen können. Hier zeige sich Mathys zuversichtlich. Er erwartet, dass die Zahlen vergleichbar mit diesen vor Weihnachten sein werden.

Sequenzierungsverfahren

Was hat es mit der nicht-britischen-südafrikanischen Variante auf sich?, will ein Journalist wissen. Es handle sich nicht um eine dritte Variante, so Mathys. Lediglich das angewendete Sequenzierungsverfahren habe diese nicht abschliessend einer dieser beiden Mutationen zuordnen können.

Corona-Massnahmen

Werden die Massnahmen nun bereits gelockert, ist klar, in welche Richtung es gehen werde, so Mathys. Eine Stagnation der Fälle sei essenziell.

Ist die Impfung nur 3 Monate wirksam?

Die Studien dazu laufen. Es habe sich aber gezeigt, dass die geimpften Personen drei Monate lang geschützt waren. Man habe nun mal erst Daten für 3 Monate erheben können.

Wie viel ansteckender ist die Mutation?

Dies sei noch nicht abschliessend geklärt, so Nartey. In Wengen habe man eine schnelle und starke Ausbreitung beobachtet.

Halten sich wegen der Impfung weniger Menschen an die Hygienemassnahmen?

Kronig sagt, es müsse Eigenverantwortung herrschen und jeder müsse sich weiterhin richtig verhalten – ob geimpft oder nicht.

Unterschiede bei den Impfkriterien

Je nach Kanton herrschen laut einer Journalistin unterschiedliche Impfkriterien. Nartey sagt, logistische Aspekte können dafür verantwortlich sein.

Welcher Impfstoff wird verabreicht?

Wer entscheidet, wer welchen Impfstoff erhält? Es sei wichtig, den Risikopatienten diese Impfstoffe anzubieten. Eine Auswahl könne man nicht anbieten, es sei auch mit der Logistik verbunden, welche im jeweiligen Impfzenturm verfügbar sind. «Wichtig ist nicht, welcher Impstoff verabreicht wird, sondern dass sie verabreicht werden,» so Berger.

Wie viele Dosen kommen im ersten Halbjahr?

7,5 Millionen von Moderna und 3,5 Millionen Dosen von Pfizer werden erwartet.

Kein Platz für Mutation

Patrick Mathys sagt, die erfreuliche Nachricht sei, dass die Todesfälle und Hospitalisierungen leicht gesunken sind. Den neuen Mutationen dürfe man keinen Raum geben, sonst könnten die Hospitalisationen und Todesfälle wieder zunehmen.

Nützt die Impfung gegen die Mutation?

Dazu habe man noch nicht ausreichend Daten, so Girard von Swissmedic.

Ist die Impfstoffzulassung von Moderna ein grosser Schritt?

Ja, sagt Christoph Berger, es sei ein wichtiger Schritt.