Ronaldo-Rundumschlag gegen United: «Die Fans sollten die Wahrheit kennen»

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Ronaldo-Rundumschlag«Die Fans sollten die Wahrheit kennen – ich will nur das Beste für den Club»

Cristiano Ronaldo hat seinen Verein Manchester United und einige Personen harsch kritisiert. Wir präsentieren die wichtigsten Zitate des 37-Jährigen. 

von
Adrian Hunziker
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Quo vadis, Cristiano Ronaldo? Eine Rückkehr zu Manchester United nach der WM scheint unmöglich. 

Quo vadis, Cristiano Ronaldo? Eine Rückkehr zu Manchester United nach der WM scheint unmöglich. 

REUTERS
Ronaldo hat sich mit einem Interview ins Abseits befördert. 

Ronaldo hat sich mit einem Interview ins Abseits befördert. 

REUTERS
Er fühle sich verraten, vom Trainer und von einigen Mitarbeitern, so der 37-Jährige. 

Er fühle sich verraten, vom Trainer und von einigen Mitarbeitern, so der 37-Jährige. 

The Sun

Darum gehts

  • Cristiano Ronaldo schiesst gegen Trainer und Führung bei Manchester United. 

  • Der 37-Jährige gibt im Interview aber auch intime Einblicke in seine Gefühlswelt.  

  • Wir haben die besten Aussagen des Portugiesen zusammengestellt. 

Superstar Cristiano Ronaldo hat in einem Interview des Senders TalkTV zu einem Rundumschlag gegen seinen aktuellen Trainer und andere Mitarbeiter ausgeholt. Im Gespräch mit dem Moderator Piers Morgan äusserte sich der 37-Jährige zu diversen Themen. Wir präsentieren die provokativsten Aussagen.

«Ich bin das schwarze Schaf»

Er sei für alles, das schlecht laufe, der Schuldige. Damit wolle man ihn aus dem Club ekeln. Deshalb fühlt sich der Portugiese auch verraten.

«Ich sage nicht, dass ich besser aussehe als er, aber es ist so»

Ronaldo war zuletzt auch von seinem ehemaligen Mitspieler Wayne Rooney kritisiert worden, der Engländer forderte United sogar auf, Ronaldo loszuwerden. Dieser findet, er wisse nicht, wieso Rooney ihn so stark kritisiere. Möglicherweise, weil der Engländer seine Karriere bereits beendet habe und er selber immer noch auf hohem Niveau spiele.

«Ich habe nie erwartet, das zu sehen»

Der 37-Jährige spricht im Interview zudem über die Totgeburt seines Sohnes in diesem Jahr und die Unterstützung, die er erhalten hat. Speziell der Support der Liverpool-Fans, des grössten Konkurrenten Uniteds, überraschte CR7. 

«Dem Club Man United fehlt es an Empathie»

Seine Partnerin Georgina Rodriguez und er erhielten sogar von den Royals eine persönliche Kondolenz-Nachricht, was sie beide sehr berührt habe. Die Unterstützung seines eigenen Clubs hingegen empfand er als ungenügend. Als seine dreimonatige Tochter im Juli ins Spital musste, kam er zu spät ins Training, weil er bei ihr gewesen war. Die Verantwortlichen des Clubs hätten ihm nicht geglaubt, als er seine Situation erzählte – das habe ihn verletzt.

«Er sagte: ‹Es ist für dich unmöglich, für Manchester City zu spielen›»

Im Sommer hatte Ronaldo ein Angebot von Manchester City aufliegen. Sein ehemaliger Mentor, Sir Alex Ferguson, Trainer-Legende bei United, sprach deshalb Klartext.

«Seit Sir Alex weg ist, habe ich keine Entwicklung gesehen»

Nichts habe sich seit Fergusons Abgang 2013 in der Infrastruktur verändert. Die Pools seien dieselben, das Gym, die Technologie, die Küche. Der Club sei in der Zeit stehen geblieben. Das habe ihn überrascht.

«Die Fans sollten die Wahrheit kennen – ich will nur das Beste für den Club»

Genau darum sei er zurück zu Manchester United gekommen. Es gebe einige Dinge, die verhinderten, dass United ganz an der Spitze stünde, so wie Man City, Liverpool oder nun Arsenal. 

«Man muss zerstören, um es wieder aufzubauen»

Er versteht, dass man etwas tun müsse. Und wenn der Club mit ihm beginnen wolle, dann sei das für ihn kein Problem. Er liebe Manchester United und die Fans, sie seien immer auf seiner Seite. Aber wenn sie etwas ändern wollten, müssten sie viele, viele Dinge ändern. 

«Sie wollen es nicht sehen, sie sind blind»

Ronaldo kommt nochmals auf Ferguson zu sprechen und meint, dieser wisse besser als jeder andere, dass der Club sich nicht auf dem Weg befinde, den er verdiene. Ferguson wisse es, alle wüssten es. Aber es gebe eben Menschen, die es nicht sehen wollten. 

«Ich spiele für die Fans»

Sie seien das Wichtigste im Fussball, ist Ronaldo überzeugt. Sie kämen immer zu ihm, wenn er spazieren gehe, und würden ihm erzählen, wie sie ihn schätzten. Deshalb gebe er auch dieses Interview, weil die Fans ihm alles bedeuteten und es der richtige Zeitpunkt sei, die Meinung zu äussern.

Hat Ronaldo recht?

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