Aktualisiert 20.07.2005 19:37

«Fantastic Four»Die fantastischen vier: Der Anfang

«Nip/Tuck»-Star Julian McMahon als grössenwahnsinniger Wissenschafter, der von Superhelden gestoppt werden muss.

Der Action-Comic «Fantastic Four» steht stellvertretend für die Geburtsstunde der Marvel-Comics. Aber weil «The Incredible Hulk», «X-Men» oder «Spider-Man» weit bekannter sind, dauerte es eine ganze Weile, bis die vier Astronauten endlich eine eigene Hollywood-Grossproduktion spendiert bekamen. Kosmische Strahlung verändert auf ihrer jüngsten Weltraumreise ihre DNA, worauf sie allesamt über Superkräfte verfügen.

Mr. Fantastic (Ioan Gruffudd) kann sich übermässig lange strecken. Invisible Woman (Jessica Alba; demnächst auch in «Sin City») wird plötzlich unsichtbar. Ihr jüngerer Bruder wird zu Human Torch, der Feuer entfachen kann. Und The Thing (Michael Chiklis) ist ein Unhold mit einer Haut aus Stein. Mit vereinten Kräften treten die vier Musketiere an, um dem bösen Wissenschafter Victor Von Doom (Julian McMahon) das Handwerk zu legen.

So viel vorweg: Der Action-Comic «Fantastic Four» ist besser als sein Ruf. Zu dumm nur, dass sich die Drehbuchautoren allzu sehr auf die Vorgeschichte konzentrieren. So muss man eine gute Stunde ausharren, bis die fantastischen vier endlich loslegen dürfen. Insbesondere die Spezialeffekte und Actionsequenzen sind gut gelungen.

Der «Nip/Tuck»-Fernsehserienstar Julian McMahon macht als Bösewicht eine schicke Figur. Und eine gesunde Portion Dialogwitz, Situationskomik und Selbstironie lenken glatt von der hauchdünnen 08/15-Story ab. Kurz: Die beiden «X-Men»-Movies waren spektakulärer und dynamischer. Aber besser als «Daredevil» ist «Fantastic Four» alleweil.

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