Die Fasnacht spielt den Floristen einen Streich
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Die Fasnacht spielt den Floristen einen Streich

Der Valentinstag fällt heuer auf den Fasnachtsmontag. Das ist schlecht für die Basler Floristen: Sie fürchten massive Umsatzeinbussen.

«Der Valentinstag macht für mich einen Grossteil des Februarumsatzes aus», erklärt Astrid Burkhardt, Inhaberin des Dekor-Blumen Studios an der Schützenmattstrasse. «Ich werde versuchen zu retten, was zu retten ist und am Fasnachtsmontag den ganzen Tag offen haben.» Auch andere Floristen tun es ihr gleich. «Wir haben den ganzen Tag offen – allerdings nur mit etwa einem Drittel der Belegschaft», so Andreas Bertschmann, Juniorchef der Blumen Au Bouquet AG. Ins Gewicht fallen werde vor allem der fehlende Spontanverkauf. Bertschmann: «Weil auch die Büros geschlossen sind, gibt es zusätzliche Einbussen.» Man habe aber bereits im Vorfeld reagiert und nur noch etwa die Hälfte des letztjährigen Einkaufs getätigt. Zudem verzichte der Floristenverband dieses Jahr auf Werbung in den Trams.

Ebenfalls auf die spezielle Situation reagiert haben die Grossverteiler. Die Migros bietet bereits am Samstag das gesamte Valentinssortiment an. «Wir konzentrieren uns auf den Freitag und Samstag», sagt auch Coop-Pressesprecherin Elsbeth Kaufmann. Um nach dem Morgenstraich aber noch Fasnächtler in die Läden

zu locken, werden zudem

10-Prozent-Gutscheine für den Valentinstag verteilt.

Christian Degen

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