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100 Tage ObamaDie Fauxpas des Präsidenten

Er ist kein George W. Bush. Dennoch: Barack Obama ist in seinen ersten 100 Tagen als US-Präsident nicht ohne Fehltritte davongekommen. Eine Auswahl, zusammengestellt von CNN.

von
Peter Blunschi

Viel Lob und etwas Kritik – so lassen sich die Kommentare zu den ominösen ersten 100 Tagen des neuen US-Präsidenten auf einen Nenner bringen. Umfragen bescheinigen Barack Obama eine unverändert grosse Popularität. Viele beeindruckt, wie souverän er in seine Rolle geschlüpft ist. Das hat ihn und Ehefrau Michelle nicht davor bewahrt, den einen oder anderen Fauxpas zu produzieren. Wir zeigen einige der besten, basierend auf einer Zusammenstellung des TV-Senders CNN:

$$VIDEO$$Der vermasselte Amtseid Gleich der Start am 20. Januar ging daneben. Barack Obama verhaspelte seinen Amtseid. Sicherheitshalber wurde die Zeremonie tags darauf im Weissen Haus wiederholt.

Kopf einziehen! Das Leben als Präsident hält einige Tücken bereit, zum Beispiel den niedrigen Einstieg in den Helikopter Marine One, wie Obama bei einem seiner ersten Flüge feststellen musste.

Verbeugung oder nicht? Die vermeintliche Demutsgeste gegenüber König Abdallah von Saudi-Arabien am G-20-Gipfel in London sorgte in konservativen Kreisen für rote Köpfe. Das Weisse Haus betonte, es habe sich nicht um eine Verbeugung gehandelt. Besonders überzeugend wirkt dies jedoch nicht.

$$VIDEO$$Intim mit der Queen Alles andere als demütig war das Verhalten von Michelle Obama, als sie Queen Elizabeth in den Arm nahm. Die Queen allerdings reagierte ziemlich gelassen auf diesen Verstoss gegen die Hofetikette.

Behinderten-Bowling Der erste Auftritt eines amtierenden US-Präsidenten in einer Late-Night-Show sorgte für Aufsehen. Obama schlug sich in Jay Lenos «Tonight Show» gut, mit einer Ausnahme. Seine Bowling-Künste reichten bestenfalls für die Special Olympics, die Spiele der Behinderten, scherzte er. Eine Entschuldigung war fällig.

Nicht ohne meinen Teleprompter Barack Obama gilt als begnadeter Redner. Allerdings verlässt er sich stark auf den Teleprompter, was Anlass für Kritik und Spott bietet. Bei einer Ansprache am letzten Montag sprach er schneller als das Gerät und musste darauf die Lücke mit einigen Floskeln überbrücken.

Nancys Seancen In der ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg wurde Obama gefragt, ob er mit den ehemaligen Präsidenten gesprochen habe. Er habe mit allen lebenden geredet, erwiderte Obama, Seancen wie Nancy Reagan wolle er nicht durchführen. Die einstige First Lady war zwar bekannt für ihren Hang zur Astrologie, aber nicht für spiritistische Neigungen. Obama rief sie an und entschuldigte sich.

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