Aktualisiert 18.06.2020 04:46

Nach Forderung der FansDie FCB-Bosse denken nicht an Rücktritt

In einem Schreiben fordern die Fans der Muttenzerkurve den Rücktritt der FCB-Führung um Präsident Bernhard Burgener. Die Clubverantwortlichen weisen die Forderung zurück.

von
Eva Tedesco
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Nun haben auch die treusten FCB-Fans Präsident Bernhard Burgener (l.) und CEO Roland Heri den Rücken gekehrt.

Nun haben auch die treusten FCB-Fans Präsident Bernhard Burgener (l.) und CEO Roland Heri den Rücken gekehrt.

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Sie fordern in einem Schreiben den Rücktritt der Führung rund um den Unternehmer. Die Verantwortlichen weisen den Rücktritt indes ab.

Sie fordern in einem Schreiben den Rücktritt der Führung rund um den Unternehmer. Die Verantwortlichen weisen den Rücktritt indes ab.

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Darum gehts

⦁ FCB-Fans fordern den Rücktritt der Basler Vereinsführung.

⦁ Die Chefetage lehnt diese Forderung ab.

⦁ Die Vereinsführung ist für einen Dialog bereit.

Nur wenige Stunden nachdem die FCB-Fans in einem Schreiben ihren Missmut gegenüber den Verantwortlichen des Clubs zum Ausdruck gebracht haben und die Führung um Präsident Bernhard Burgener zum Rücktritt auffordern, reagieren die FCB-Bosse ihrerseits mit einem Statement auf fcb.ch. In dieser Stellungnahme weisen sie die Rücktrittsforderungen zurück.

Die heutige FCB-Führung habe immer wieder gezeigt, dass sie mit allen Interessensgruppen den Dialog suche und führe, heisst es da. Dazu sei sie auch weiterhin bereit. «Im Vordergrund stehen aber jetzt für den Club das Erreichen aller sportlichen (und damit auch wirtschaftlichen) Ziele, die noch in Griffweite sind, namentlich die Meisterschaft, den Cup und die Qualifikation für die Viertelfinals der Europa League. Die heutige FCB-Führung weist deshalb die Rücktrittsforderungen zurück», heisst es in der Mitteilung der Verantwortlichen.

Die Führung ist bereit für einen fairen Dialog

Die Führung teile die Sorgen der Fans. Der Übergang von einer Phase der jahrelangen Euphorie in eine Phase unter neuen Rahmenbedingungen sei für alle Beteiligten eine grosse Herausforderung und man habe Verständnis dafür, wenn Entscheide nicht immer auf «Wohlwollen» treffen würden. Zum Vorwurf der Intransparenz, Schönrederei und «Muster von Fehlern, die sich wie ein roter Faden durch die letzten drei Jahre» ziehen würden, schreiben die Verantwortlichen: «Sie (die Führung, Anm. d. Red.) nimmt aber für sich in Anspruch, jederzeit und ausschliesslich im besten Interesse des FCB gehandelt zu haben.»

Die Meinungen und Vorschläge aller Fans habe der FCB immer ernst genommen. «Selbstverständlich ist sie jederzeit gerne bereit für einen offenen, transparenten und fairen Dialog.»

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