Sperre aufgehoben: Die Fifa begnadigt Lionel Messi
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Sperre aufgehobenDie Fifa begnadigt Lionel Messi

Glück für Lionel Messi und Argentinien: Der Fifa-Berufungsausschuss hebt die Länderspiel-Sperre gegen den argentinischen Superstar auf.

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Lionel Messi wird begnadigt: Vier Sperren hatte ihm die Fifa Ende März aufgebrummt. Nun heisst der Weltverband einen Rekurs des argentinischen Fussballverbandes gut.

Lionel Messi wird begnadigt: Vier Sperren hatte ihm die Fifa Ende März aufgebrummt. Nun heisst der Weltverband einen Rekurs des argentinischen Fussballverbandes gut.

AP/Victor R. Caivano
Der Superstar hatte im WM-Qualifikationsspiel gegen Chile (1:0) vom Donnerstag, 23. März 2017, einen Schiedsrichterassistenten beleidigt. Die Fifa sperrte ihn dafür für vier Partien.

Der Superstar hatte im WM-Qualifikationsspiel gegen Chile (1:0) vom Donnerstag, 23. März 2017, einen Schiedsrichterassistenten beleidigt. Die Fifa sperrte ihn dafür für vier Partien.

AFP/Juan Mabromata
Der Captain der Argentinier wurde gegen Chile immer wieder hart angegangen und war deshalb sichtlich wütend.

Der Captain der Argentinier wurde gegen Chile immer wieder hart angegangen und war deshalb sichtlich wütend.

AP/Victor R. Caivano

Messi war wegen Beleidigung eines Schiedsrichter-Assistenten im WM-Qualifikationsspiel zwischen Argentinien und Chile (1:0) für vier Länderspiele gesperrt worden und hatte zudem eine Busse von 10'000 Franken auferlegt bekommen. Der argentinische Verband und sein Superstar hatten gegen den Entscheid der Fifa-Disziplinarkommission beim Weltverband Rekurs eingelegt und nun recht bekommen.

Allerdings musste Argentinien wegen des Vorfalls bereits eine Partie ohne Messi auskommen und verlor dabei in Bolivien 0:2. Derzeit liegt der zweifache Weltmeister in der südamerikanischen WM-Qualifikation nur auf Platz fünf, der zur Playoff-Teilnahme gegen einen Ozeanien-Vertreter berechtigt. Der nächste Match steigt am 31. August auswärts gegen Uruguay.

Verhalten ist verwerflich, aber ...

Die Berufungskommission des Fussball-Weltverbandes kam nach einer Verhandlung am Donnerstag in Zürich zum Schluss, dass die vorliegenden Beweise nicht genügten, um den 29-Jährigen weiterhin zu sperren. Auch die Busse von 10'000 Franken muss Messi nicht bezahlen, wie die Fifa in ihrer Mitteilung schrieb.

Die Begründung: «Die Berufungskommission erachtete das Verhalten von Lionel Messi zwar als verwerflich, kam aber zum Schluss, dass die vorliegenden Beweise für eine angemessene, d. h. überzeugende Begründung der Anwendung von Art. 77 lit. a des Fifa-Disziplinarreglements, wonach die Disziplinarkommission schwere Vergehen ahnden darf, die von den Spieloffiziellen nicht bemerkt wurden, nicht ausreichend waren.»

(als/sda)

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