Kurzfilmnacht: Die Filmförderung wirkt: St. Galler Kurzfilm boomt
Aktualisiert

KurzfilmnachtDie Filmförderung wirkt: St. Galler Kurzfilm boomt

Immer mehr junge Ostschweizer entdecken Kurzfilme für sich. Am kommenden Wochenende zeigen sie ihre Werke im Kino Storchen.

von
Simon Städeli
Ostschweizer Kurzfilme boomen: Der junge St. Galler Pierre Lippuner wird in seinem Film vom Littering-Geist verfolgt.

Ostschweizer Kurzfilme boomen: Der junge St. Galler Pierre Lippuner wird in seinem Film vom Littering-Geist verfolgt.

Die Schweizer Kurzfilmnachttour von SwissFilms gastiert am Wochenende im Kino Storchen in St. Gallen. Zwei Nächte lang erwartet Kinofreunde ein dichtes Programm von preisgekrönten und -trächtigen Kurzfilmen. Eröffnet wird das Festival mit Ostschweizern Filmen, die sich durchaus sehen lassen. So zeigt etwa der Appenzeller Michael Frei diesen Frühling seinen Kurzfilm «Plug & Play» in Krakau, Stuttgart und sogar Tokio.

«Ich kann durch die Welt touren und meinen Film zeigen, das ist toll», sagt der 26-Jährige, der letztes Jahr sein Designstudium abgeschlossen hat. «Nun versuche ich, von Kurzfilmen leben zu können», so Frei. Dies sei in der Schweiz vor allem durch die Filmförderung möglich.

Film-Förderung greift

Dies haben auch andere Ostschweizer entdeckt: «Immer mehr junge Ostschweizer drehen Kurzfilme – es gibt ein grosses Potenzial», sagt Ursula Badrutt, Leiterin der St. Galler Kulturförderung. Vergangenes Jahr seien 11 Kurzfilme gefördert worden – Tendenz steigend. Die Behörde hat die Unterstützung professionalisiert und ausgebaut. «Das macht sich nun bemerkbar», so Badrutt.

Einen weiteren Kurzfilm zeigt am Wochenende der St. Galler Pierre Lippuner: Er hat mit einem Kollegen einen Kurzilm zum Thema Littering gedreht und einen Preis gewonnen. «Kurzfilme sind aber nur ein Hobby, denn voll darauf zu setzen wäre viel zu riskant», so Lippuner

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