Aktualisiert 07.06.2012 22:40

NL-LigaversammlungDie Flyers erhalten die Lizenz

Die Kloten Flyers sind politisch gerettet. Die Klubbosse haben das Sanierungskonzept an der Ligaversammlung in Lugano gutgeheissen und ihnen damit die Spielberechtigung erteilt.

von
Klaus Zaugg

Die Klubbosse haben an der Ligaversammlung das Sanierungskonzept der Kloten Flyers gutgeheissen. Die Zürcher sind damit auch politisch über dem Berg.

Theoretisch hätten die Vertreter der NLA und NLB verlangen können, dass den Kloten Flyers die Lizenz entzogen wird. Seit dem Einstieg der Milliardäre Philippe Gaydoul und Thomas Matter ist jedoch klar, dass die Lizenz erteilt wird. Das vorgelegte Sanierungskonzept ist akzeptiert worden.

Strenge Auflagen

Um die Lizenzkommission, die jahrelang die Lotterwirtschaft in Kloten nicht bemerkt hat, nicht ganz blosszustellen, wird den Kloten Flyers eine «Lizenz unter strengen Auflagen» erteilt. Doch hier gilt: Lizenz ist Lizenz und alles andere bloss Geschwätz der Funktionäre.

Philippe Gaydoul hat an der Versammlung teilgenommen. Er darf vorerst trotz des Engagements bei den Kloten Flyers das Amt eines Verwaltungsratspräsidenten von Swiss Ice Hockey behalten. Niemand wagte es, dem Milliardär eine Frist für den Rücktritt zu setzen. Allenfalls wird an der Generalversammlung im September (dann sind neben den Nationalliga-Klubs auch alle Amateurvereine vertreten) über eine solche Frist entschieden.

Damit ist auch politisch klar: Zur Saison 2012/13 starten elf Teams und die Kloten Flyers.

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