Keine Raubkatze in Paris: Die Franzosen und ihr «Tigre-Gate»
Aktualisiert

Keine Raubkatze in ParisDie Franzosen und ihr «Tigre-Gate»

Was für eine Blamage! Der Tiger, der laut französischen Behörden frei in Paris umher streifte, war eher ein Tigerli. Das ganze Land amüsiert sich nun köstlich.

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Am 14. November 2014 gab die Präfektur des Départements Seine-et-Marne Entwarnung: Das am Tag zuvor fotografierte Tier ist kein Tiger.

Am 14. November 2014 gab die Präfektur des Départements Seine-et-Marne Entwarnung: Das am Tag zuvor fotografierte Tier ist kein Tiger.

Twitter.com / #Tigre
Die Nachricht sorgte bei den Franzosen für Gelächter. Bald meldeten sich die ersten Photoshop-Aficionados via Twitter zu Wort. «Dies hier ist kein Tiger», meldete ein Nutzer in Anspielung auf das Kunstwerk von René Magritte «Der Verrat der Bilder».

Die Nachricht sorgte bei den Franzosen für Gelächter. Bald meldeten sich die ersten Photoshop-Aficionados via Twitter zu Wort. «Dies hier ist kein Tiger», meldete ein Nutzer in Anspielung auf das Kunstwerk von René Magritte «Der Verrat der Bilder».

Twitter.com / #Tigre
Kein Tiger also ... oder doch?

Kein Tiger also ... oder doch?

Twitter.com / #Tigre

Am Donnerstag herrschte in Frankreich helle Aufregung: Die Behörde der Gemeinde Seine-et-Marne warnte die Bevölkerung vor einem ausgebüxten Tiger. 24 Stunden später kam die Entwarnung: Nach der Auswertung von Photos und Pfotenabdrücken meinten die Experten plötzlich, dass es sich wohl nicht um einen Tiger handelt, sondern wahrscheinlich «um eine grössere Hauskatze». Aus dem Tiger wurde ein Tigerli.

Im Internet reagierten zahlreiche Franzosen auf die Nachricht mit Humor — und Hohn (siehe Bildstrecke oben). Der Hashtag #Tigre ist seit Stunden Trending Top in der Grande Nation. Bereits hat die Affäre einen Namen bekommen: «Tigre-Gate».

Eine Twitter-Nutzerin bringt die Aufregung um den Tiger wohl am besten auf den Punkt. Sie sei schlicht und einfach «das perfekte Beispiel einer Medien-Psychose.»

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