Aktualisiert 04.01.2013 17:41

«Bachelor»

Die Frauentester im Direktvergleich

Model, Anwalt, Gutsbesitzer vs. Ex-Mister-Schweiz-Kandidat, Sales Manager und WG-Bewohner: Wie schlägt sich der deutsche Bachelor im Vergleich zu seinem Schweizer Pendant?

von
obi

Kaum hat Politikersohn Lorenzo Leutenegger seine Herzensdame gefunden, geht in unserem nördlichen Nachbarstaat das ganze Theater wieder von vorne los. Die Promotexte von 3+ und RTL sind mehr oder weniger deckungsgleich; von «starken Emotionen und wahrhaftiger Leidenschaft» ist die Rede. Der deutsche Bachelor Jan Kralitschka wird analog zu seinem Schweizer Vorgänger in schmerzhaft anbiederndem Ton über den grünen Klee gelobt: «Er ist gutaussehend, humorvoll, charmant, single - und vor allem heiss begehrt!»

So weit, so voraussehbar - «Der Bachelor» ist schliesslich ein durch und durch definiertes Sendeformat, an das sich alle Lizenznehmer zu halten haben. Aber gerade deshalb drängt sich ein Direktvergleich zwischen Jan und Lorenzo auf (sowohl die RTL- als auch die 3+-Versionen wurden von derselben Firma produziert). Die Kandidatinnen, die bei einer solchen Sendung mitmachen, erhoffen sich ja einen dicken Fisch zu angeln. Schauen wir doch mal die Steckbriefe der vermeintlichen Traummänner an (siehe obige Bildstrecke).

Welcher Bachelor der sympathischere ist, wird sich in der Folge der deutschen Staffel herausstellen (insofern man einem Teilnehmer bei einer dermassen frauenfeindlichen Veranstaltung überhaupt Sympathie entgegenbringen kann). Für die Schweizer Kandidatin Ramona ist der Fall klar: Lorenzo sei ihr «zu glatt und hat zu wenig Temperament». Jan mit «seinem wunderschönen Lachen» und «einem tollen Humor», hingegen, ein «Traummann».

Das «Bachelor»-Paar im Liebescheck

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