Aktualisiert 14.07.2009 08:52

FussballDie fünf grossen Gewinner des ersten Weekends

Vor der Saison schwärmten die Spieler aller Klubs, wie hart trainiert worden sei und wie gut die Stimmung sei. Die Kicker des FCB und von GC blieben den Beweis noch schuldig. Es waren andere, die am ersten Fussballwochenende Duftmarken setzten.

von
Marcel Allemann

Ivan Benito (32, FC Aarau):

Ersatzbank und Arbeitslosigkeit. Benito hat in seiner Karriere beides kennengelernt und gehört nicht zu den Goalie-Hochkarätern der Liga. Doch am Samstag biss sich die gesamte GC-Offensive an ihm die Zähne aus. Benito rettete mit seinen Paraden dem FC Aarau den 1:0-Sieg.

Sandro Burki (22, FC Aarau):

Trainer Jeff Saibene nahm seinen talentiertesten Spieler in die Verantwortung und machte ihn zum Captain. Burki (Bild) dankte es mit dem Siegestor gegen GC, und er war als Schaltstelle hinter den Spitzen ein Aktivposten. Fährt er auf diesem Weg fort, ist es gut möglich, dass Burki (1 Länderspiel) wieder zum Thema für Ottmar Hitzfeld wird.

Shkelzen Gashi (21, AC Bellinzona):

Der Junioren-Internationale riss beim 1:1 gegen Xamax mit seinem flinken Antritt immer wieder Löcher in die Xamax-Hintermannschaft und war der gefährlichste Mann der ACB. Mit solchen Auftritten wird er früher oder später wieder ein Thema bei seinem Stammklub FCZ.

Philipp Muntwiler (22, FC St. Gallen):

Bislang kannte man ihn nur als «Meistermacher» des FCZ 2007. Weil er trotz fehlender Spielbewilligung eingesetzt wurde, verloren die Ostschweizer Forfait. Nun spürte der FC Basel, wie unangenehm dieser Muntwiler auf dem Feld sein kann. Als «Staubsauger» störte er den FCB-Aufbau entscheidend.

Mario Frick (34, FC St. Gallen):

Stellte seinen Torriecher beim 2:0 gegen Basel ein erstes Mal unter Beweis. Wie Frick (Bild) sich beim 1:0 geschickt vom Basler Geleitschutz löste, war Klasse. Der Routinier ist Gold wert für Aufsteiger St. Gallen.

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