Aktualisiert 04.08.2014 13:38

Leichtathletik-EM in Zürich

Die fünf Highlights aus Schweizer Sicht

Eine Handvoll Athleten hat die Form, um bei der Leichtathletik-EM zu überraschen. Die Schweizer Hoffnungen ruhen auch auf den Hürdensprinterinnen Noemi Zbären und Lisa Urech.

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100 m Hürden, Frauen: Was Noemi Zbären und Lisa Urech am Wochenende bei widrigen Verhältnissen an den Schweizer Meisterschaften zeigten, stimmt im Hinblick auf die Leichtathletik-EM vom 12. bis 17. August zuversichtlich. Die 20-jährige Zbären lief in 12,92 Sekunden zum Titel und blieb dabei erstmals unter 13 Sekunden. Nur neun Läuferinnen aus Europa waren 2014 schneller. Silber ging an Urech (13,02). Die ehemalige Weltnummer 6 scheint nach langer Verletzungspause auf dem Weg zurück. Was bei trockenen Verhältnissen drinliegt, zeigen die formstarken Emmentalerinnen hoffentlich in Zürich.

400 m Hürden, Männer: Final-Ambitionen hegt Kariem Hussein. Er blieb in Frauenfeld mit 49,24 zwar über seiner im Juni aufgestellten Bestmarke (49,08), lief diese aber ebenfalls in strömendem Regen.

4 x 100-m-Staffel, Frauen: Medaillenhoffnungen weckten Mujinga Kambundji, Marisa Lavanchy, Ellen und Lea Sprunger mit dem Anfang Juli auf­gestellten Schweizer Rekord (42,94). Europaweit liefen 2014 nur drei Nationen schneller.

Marathon: Läuft alles nach Plan, kämpfen Titelverteidiger Viktor Röthlin, der seine Kar­rie­re danach beenden wird, und der kürzlich eingebürgerte Tadesse Abraham um eine Medaille. Gespannt erwarten wir auch das Marathon-Debüt von Triathlon-Olympiasiegerin Nicola Spirig bei den Frauen.

100 m, Frauen: Bereit für die EM ist Mujinga Kambundji. Die Bernerin zeigt eine starke Saison und egalisierte an der SM den Landesrekord (11,33). An die EM-Spitze reicht dies nicht, aber die Schweiz hat in der Königsdisziplin eine interessante Mitstreiterin.

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