Aktualisiert 22.07.2014 06:54

Starker Einstand

Die fünf Sternchen zum Start der Super League

Neue Saison, neues Glück. Einige packten es bereits zum Start beim Schopf. Diese fünf Spieler machten in der 1. Runde der Super League auf sich aufmerksam.

von
Marcel Allemann/Peter Berger

Francisco Rodriguez (18, Mittelfeld, Zürich): Nun ist auch der dritte der Rodriguez-Brüder im Rampenlicht angekommen - nach dem begehrten Nati-Star Ricardo (21, Wolfsburg) und St. Gallens Roberto (23). Auf die neue Saison schaffte Rodriguez III, der der talentierteste in der Familie sein soll, den Aufstieg zu den Profis. Er debütierte am Sonntag gegen GC (1:0) auf Anhieb in der Startformation und legte eine beeindruckend freche Premiere hin.

Dzengis Cavusevic (26, Stürmer, St. Gallen): Zweimal in elf Monaten erlitt der Pechvogel einen Kreuzbandriss. Doch bei seiner Rückkehr nach seinem langen Kampf zeigte sich der Slowene dennoch alles andere als gehemmt. Er bewies sich als Aktivposten im St. Galler Sturm und Torschütze zum 1:0 beim 2:2 gegen YB äusserst als unzimperlich.

Breel Embolo (17, Stürmer, Basel): Zuerst verstolperte das Sturm-Juwel gegen Aarau (2:1) das sichere 1:0 vor dem leeren Tor. Doch statt in Scham zu versinken, holte Embolo Verpasstes kurz später mit einem Knaller unter das Lattenkreuz nach. Ganz schön abgebrüht ist dieser im Alter von 6 Jahren in die Schweiz gezogene Kameruner, der demnächst den Schweizer Pass erhalten soll. Der SFV bindet ihn besser schon heute als erst morgen an sich.

Marco Schneuwly (29; Stürmer, Luzern): Der Neuzuzug aus Thun hat voll eingeschlagen: Zunächst erzielte er in fünf Vorbereitungsspielen sieben Tore - und dann traf Schneuwly auch in den ersten beiden Ernstkämpfen gegen St. Johnstone (1:1) und Sion (1:1).

Christian Leite (28, Torhüter, Thun): Lange hat der Sohn eines Argentiniers und einer Brasilianerin auf das Debüt in der Super League warten müssen. Nach 149 Partien in der Challenge League war es für ihn, der als Siebenjähriger in die Schweiz gekommen war, am Sonntag so weit: Beim 1:0 gegen Vaduz blieb der Goalie fehlerfrei.

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