Aktualisiert 06.02.2014 19:16

Schräge Werbespots

Die ganze Schweiz lacht über Basler Klamauk-Duo

Die ganze Schweiz lacht über Almi und Salvi. Die Basler Komiker machen mit ihren Spots für einen Online-Marktplatz Furore.

von
lha
Die Basler Komiker Almi und Salvi machen Teleshopping Slapstick für einen Schweizer Onlinemarktplatz.

Die Basler Komiker Almi und Salvi machen Teleshopping Slapstick für einen Schweizer Onlinemarktplatz.

Sie sehen aus wie zwei depperte Moderatoren einer Fernsehverkaufssendung aus den 1980er Jahren: Die Basler Comedians Almi und Salvi parodieren für den Schweizer Online-Marktplatz Anibis eine solche Show mit Slapstickeinlagen, deren Peinlichkeit hoffentlich gewollt ist. Mit Erfolg. «Bei unseren Fans kommt das super an», sagt Patrick Allmandinger alias Almi. Er erhalte laufend Fotos, auf denen sich Fans vor den Plakaten ablichten. Auch auf der Strasse werden er und sein Partner Renato Salvi häufig auf die Spots angesprochen. Für das Comedy Duo kommt die Aufmerksamkeit gerade recht. Sind sie zurzeit doch auch mit Plakaten für ihren Vorfasnachtsklamauk «Fasnachtskiechli» auf den Litfasssäulen der Region präsent. «Das kurbelt vielleicht die Ticketverkäufe an», so Almi.

Der Bekanntheit nützt es

Die Bekanntheit des Duos reichte bislang kaum über den baseldeutschen Sprachraum hinaus. Den TV-Spots sei Dank, kennt man die beiden jetzt bis ins Bündner Rheintal. Aber einzig ihre Gesichter. Im Spot treten sie nämlich nicht als Almi und Salvi auf. «Das wir das sind, muss sich zuerst noch herumsprechen», meint Almi. Dann könne man auf Auftrittsanfragen aus der übrigen Schweiz hoffen. Die Wartezeit bis dahin versüsst ihnen das Honorar der Werbekampagne. Dieses soll laut unbestätigten Angaben 70'000 Franken betragen.

Und die Reputation?

Die Werbespots und Plakatkampagne des Onlinemarktplatzes mit Almi und Salvi erreicht zwar ein breites Publikum in der Schweiz, ob das allein dem Ansehen der beiden Komiker nützt, sei aber dahingestellt. Kommentare auf der Webseite des Branchenblatts Werbewoche lassen daran zweifeln. Und im Internet hat die Kampagne noch keine Wirkung entfaltet. Die Youtube-Clips haben noch keine 1000 Klicks generiert.

Diesem Video haben Almi und Salvi das Engagement in der Anibis-Werbekampagne zu verdanken.

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