Aktualisiert 27.09.2005 21:02

Die Geschichte hinter dem Tattoo

Am Wochenende wird der Fürstenlandsaal in Gossau zum Tattoo-Mekka.

Viele Tätowierte und solche, die es werden wollen, haben an der 5. Internationalen Tattoo Convention die Chance, einer Elite der Körperkünstler bei der Arbeit zuzuschauen oder sich gar stechen zu lassen. Ob gross und farbig auf dem Rücken oder klein und schlicht auf dem Fussgelenk: Jedes Tattoo hat seine ganz eigene Geschichte. Dies zeigt auch unsere Umfrage.

Welche Geschichte erzählt ihr Tattoo?

Matt Leuthold (28), Shop-Manager

Ich habe schon acht Tätowierungen und es werden bestimmt noch mehr. Ich habe Tattoos an Rücken, Bauch und an beiden Armen. Als Nächstes kommen die Unterarme dran. Das Stechen tut überhaupt nicht weh.

Nana Schär (20), Studentin

Ich war schon immer ein Fan der japanischen Marke «Hello Kitty». Das Büsi war oft mein einziger Begleiter. Jetzt habe ich es auf meiner Haut verewigt. Das Tattoo wird für immer bei mir sein und mich begleiten.

Katrin Frei (23), Verkäuferin

Das japanische Zeichen steht für das Sternzeichen meiner Mutter. Ich habe eine enge Beziehung zu ihr und wollte schon immer ein Tattoo in dieser Art machen. Das Stechen war sehr schmerzhaft.

Daniel Oezer (22), Schreiner

Die Schwalbe auf dem Bauch widerspiegelt meinen Charakter: sehr verspielt aber auch sehr verletzlich. Die Entscheidung für das Motiv war schwieriger als danach die Schmerzen beim Stechen zu ertragen.

Fredi Tobler (27), Web-Designer

Ich habe das Motiv selber gezeichnet und es dann von einem befreundeten Tätowierer stechen lassen. Leider entzündeten sich die Schleimbeutel am Ellbogen und ich musste zwei Wochen lang einen Gips tragen.

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