Corporate Writing: Die geschriebene Sprache als Visitenkarte
Aktualisiert

Corporate WritingDie geschriebene Sprache als Visitenkarte

Corporate Writing verleiht
Unternehmen eine Kompetenz, die häufig unterschätzt wird: Es geht um die Macht der geschriebenen Sprache.

von
Carmen Epp
Mit griffig geschriebenen Texten lässt sich mancher Kunde ins Boot holen.

Mit griffig geschriebenen Texten lässt sich mancher Kunde ins Boot holen.

Kommunikation ist das A und O für den Erfolg eines Unternehmens. Dass dabei aber die geschriebene Sprache ausschlaggebend sein kann, geht gerne vergessen. Die Lösung: Corporate Writing. Das Konzept verleiht der geschriebenen Sprache die Wirkungsmacht, die in ihr schlummert. Denn, so ist Management- und Organisationsberater Richard Egger überzeugt: «Mit Texten gewinnt man Menschen – oder vergrault sie sich.» Dass die Bedeutung der geschriebenen Sprache in einem Unternehmen allzu oft vernachlässigt wird, führt Richard Egger auf verbreitete Irrtümer unter Fach- und Führungskräften zurück. So herrscht nach wie vor die landläufige Meinung, schriftliche Kommunikation übermittle bloss Inhalte, die Sprache aber sei zweitrangig. Diese Meinung lehnt der Experte entschieden ab: «Beim Lesen eines Textes sind immer Gefühle im Spiel. Und die zählen.» Zwingt ein kompliziert geschriebener Behördenbrief beispielsweise zum mehrmaligen Lesen, löst das im Adressaten Ärger aus oder das Gefühl, ungebildet zu sein. Solche Reaktionen gilt es zu vermeiden. «Geschäftsbriefe, Firmenbroschüren, Offerten und Newsletter sind immer auch Visitenkarten eines Unternehmens und wollen beim Adressaten etwas erreichen», weiss Richard Egger. Der Corporate Writing-Experte ist überzeugt, dass der Erfolg eines Unternehmens sich mindestens so sehr im Tagesgeschäft entscheidet, wie dort, wo die Mitarbeitenden täglich mit den Kunden im schriftlichen Kontakt stehen.

Hier setzt Corporate Writing an. Das Konzept sorgt in allen Texten eines Unternehmens für Klarheit, Leserfreundlichkeit, Überzeugungskraft und Stil – immer abgestimmt auf die Unternehmensidentität. «Nach der Entwicklung von praktischen Grundsätzen und Werkzeugen fürs Schreiben werden die betreffenden Mitarbeitenden geschult», erklärt Richard Egger den Konzeptablauf. Denn diese sind es schliesslich, die mit der neu gewonnenen Ressource Text die Kunden für das Unternehmen ins Boot holen.

http://www.richardegger.ch

http://www.corporatewriting.at

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