Brrr...: Die Glattalp bricht den Kälterekord

Aktualisiert

Brrr...Die Glattalp bricht den Kälterekord

-30,4 Grad: So kalt wars gestern Nacht im Muotatal. Tiefere Temperaturen sind diesen Winter noch nicht gemessen worden. Klirrend kalt wars auch in La Brévine, Samedan und Lenzerheide.

Die Schweiz hat eine sehr kalte Nacht erlebt. In den nebelfreien Gebieten gab es die tiefsten Temperaturen dieses Winters, wie der Wetterdienst Meteomedia am Samstag mitteilte. Auf der Glattalp zuhinderst im schwyzerischen Muotatal wurden -30,4 Grad gemessen.

Reto Sonderegger von Meteonews relativiert allerdings: «In den bewohnten Gebieten haben wir in diesem Winter schon tiefere Temperaturen gemessen.» Auf ein Rekordtief sei das Quecksilber nur in den «Kältelöchern» gesunken.

Klirrend kalt war es aber auch in Ulrichen im Oberwallis sowie in Samedan im Oberengadin mit bis zu -25 Grad. In Lenzerheide GR wurden -21 Grad, in Unteriberg SZ -20 Grad und an der Lenk im Berner Oberland -18 Grad. La Brévine im Neuenburger Jura kam auf -22 Grad. Frostfrei blieb es nur im Südtessin.

(sda)

Glattalp

Die Glattalp liegt in einer Mulde oberhalb von Bisisthal im Kanton Schwyz. Auf der Höhe von 1850 M. ü. M. werden immer wieder Tiefsttemperaturen gemessen. Im Jahr 1991 wurde der schweizerische Minusrekord (-52,2 Grad) gemessen. Weil die Glattalp aber nicht bewohnt ist, anerkannte Meteoschweiz diesen Rekord nicht. Deshalb gilt La Brévine als kältester Ort der Schweiz.

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