Anleger flüchten sich in Gold: Die goldige Seite der Finanzkrise

Aktualisiert

Anleger flüchten sich in GoldDie goldige Seite der Finanzkrise

Angesichts der Krise an den Aktienmärkten flüchten immer mehr Anleger ins Gold: An der Londoner Börse verteuerte sich die Feinunze um weitere vier Prozent auf rund 913 Dollar (670 Euro). Mitte September hatte die Feinunze noch deutlich weniger als 800 Dollar gekostet.

Die Marke von 1.000 Dollar hatte der Goldpreis erstmals im März überschritten. Danach war es abwärts gegangen, bis die jüngste Krise an der Wall Street wieder für starken Auftrieb sorgte. Der Vergleich zum Rekordpreis aus dem März hinkt allerdings, weil der Dollar inzwischen deutlich an Wert zugelegt hat.

Gold gilt traditionell als Rettungsanker in unsicheren Zeiten. Experten raten Privatanlegern allerdings ab: Der Markt sei genauso spekulativ geworden wie der Aktienmarkt. Je mehr Anleger in den Markt drängten, desto schwankungsanfälliger werde der Preis. (dapd)

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