17.07.2018 17:46

Marktwerte

Die grössten Gewinner und Verlierer der WM

Die Franzosen haben logischerweise am meisten Werbung in eigener Sache betrieben. Wer in Russland sonst noch seinen Wert steigerte – und wer das Gegenteil tat.

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Die Marktwert-GewinnerThomas Delaney (26, Dänemark)Alter Marktwert: 12 Mio. EuroNeu: 22 Mio. Differenz: 10 Mio. (+83,3 %)

Die Marktwert-GewinnerThomas Delaney (26, Dänemark)Alter Marktwert: 12 Mio. EuroNeu: 22 Mio. Differenz: 10 Mio. (+83,3 %)

epa/Ritchie B. Tongo
Benjamin Pavard (22, Frankreich)Alter Marktwert: 30 Mio. EuroNeu: 40 Mio. Differenz: 10 Mio. (+33,3 %)

Benjamin Pavard (22, Frankreich)Alter Marktwert: 30 Mio. EuroNeu: 40 Mio. Differenz: 10 Mio. (+33,3 %)

AFP/Franck Fife
James Rodríguez (27, Kolumbien)Alter Marktwert: 70 Mio. EuroNeu: 80 Mio. Differenz: 10 Mio. (+14,3 %)

James Rodríguez (27, Kolumbien)Alter Marktwert: 70 Mio. EuroNeu: 80 Mio. Differenz: 10 Mio. (+14,3 %)

AP/Martin Meissner

Eine WM bietet einem Fussballer immer auch die Chance, seinen Wert zu steigern. Den einen – allen voran den Franzosen – gelang das in Russland vorzüglich, andere machten nicht gerade Werbung in eigener Sache, etwa die tief gefallenen Deutschen.

Das Fussballportal «Transfermarkt» hat nach dem Ende des Turniers die Marktwerte der WM-Fahrer angepasst. Obenaus schwingt Kylian Mbappé, der den grössten Sprung machte, nämlich von 120 auf 150 Millionen Euro. Damit sind weltweit nur noch Neymar und Lionel Messi mit je 180 Millionen wertvoller als der 19-jährige Franzose von PSG. Mit Kroatiens Ante Rebic und Brasiliens Philippe Coutinho (je plus 20 Millionen) gehören auch zwei Nicht-Weltmeister zu den grossen Gewinnern.

Schweizer mit Steigerung, Deutsche mit Verlust

Wertsteigerungen erfuhr auch ein Schweizer Quintett, das Manuel Akanji anführt (von 22 auf 28 Mio.). Selbst Valon Behrami verdiente sich – in erster Linie wohl mit seinem brillanten Auftritt gegen Brasilien – ein Plus, das er im Spätherbst seiner Karriere kaum mehr erwartet haben dürfte.

Zu den Verlierern gehören in erster Linie die Deutschen, bei denen gleich drei Spieler fünf Millionen an Wert verloren haben. Auch Polens Stürmerstar Robert Lewandowski büsste diesen Betrag ein – es ist das erste Minus seiner Karriere.

(20 Minuten)

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