Aktualisiert 04.10.2019 15:31

Clubhopper

Die grössten Schweizer Wandervögel im Fussball

Der FC Sion war schon der elfte Club in der Karriere von Valon Behrami. Auch andere Schweizer wechselten den Arbeitgeber ziemlich oft.

von
E. Tedesco
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Michel Morganella (30 Jahre)7 verschiedene Clubs: Sion, FC Basel, US Palermo, Novara Calcio, Rapperswil-Jona, Calcio Padova, Livorno Transfererlös gesamt: 5,80 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.ch)

Michel Morganella (30 Jahre)7 verschiedene Clubs: Sion, FC Basel, US Palermo, Novara Calcio, Rapperswil-Jona, Calcio Padova, Livorno Transfererlös gesamt: 5,80 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.ch)

Keystone/Salvatore di Nolfi
Pirmin Schwegler (32 Jahre)7 verschiedene Clubs: FC Luzern, Bayer Leverkusen, YB, Eintracht Frankfurt, TSG Hoffenheim, Hannover 96, Western Sydney   Transfererlös gesamt: 2,40 Millionen Euro

Pirmin Schwegler (32 Jahre)7 verschiedene Clubs: FC Luzern, Bayer Leverkusen, YB, Eintracht Frankfurt, TSG Hoffenheim, Hannover 96, Western Sydney Transfererlös gesamt: 2,40 Millionen Euro

epa/Focke Strangmann
Gökhan Inler (35 Jahre)7 verschiedene Clubs: FC Aarau, FC Zürich, Udinese, SSC Napoli, Leicester City, Besiktas Istanbul, Basaksehirspor Transfererlös gesamt: 26,30 Millionen Euro

Gökhan Inler (35 Jahre)7 verschiedene Clubs: FC Aarau, FC Zürich, Udinese, SSC Napoli, Leicester City, Besiktas Istanbul, Basaksehirspor Transfererlös gesamt: 26,30 Millionen Euro

uwe Anspach

Nach nur drei Monaten im Wallis fährt bei der Familie Behrami schon wieder der Zügelwagen vor. Valon Behrami bricht das Abenteuer beim FC Sion ab. Der 34-Jährige nannte «mehrere Gründe», die seinen Entschluss reifen liessen. Am Donnerstag löste man den Vertrag in gegenseitigem Einvernehmen auf.

Welche Gründe ihn zu diesem Schritt bewogen haben, sagte Behrami nicht. «Ich bin der Meinung, dass dies für mich die beste Entscheidung ist, um meine Reise ohne Bedauern an einem anderen Ort fortzusetzen», sagte der Tessiner nur. Der Routinier will nun das Wintertransferfenster abwarten, um sich den nächsten Club zu suchen – seinen zwölften. Denn der FC Sion war schon der elfte Arbeitgeber in der Karriere von Behrami, seit er 2006 den FC Lugano als Junior verliess.

Viele Wechsel, wenig Cashflow

Das Fussballbusiness ist ein schnelllebiges Geschäft, weswegen ständige Wechsel zum Leben eines Profis dazugehören. Ganz treue Seelen wie in der Schweiz Marco Wölfli, der seine ganze Karriere fast ausnahmslos bei YB verbrachte, oder David Zibung, der beim FC Luzern eine Clublegende ist, gibt es nur noch selten.

In Schweizer A-Auswahlen fanden sich immer wieder Globetrotter. In der Bildstrecke sind die reiselustigsten aktuellen und ehemaligen Nati-Spieler der letzten zehn Jahre (ohne den Anspruch auf Vollständigkeit) zusammengetragen. Die Liste beinhaltet lediglich Profis, die auf ihrer Tour über die verschiedenen Kontinente mindestens an sieben Stationen Halt gemacht haben. Für viel Cashflow unter den Vereinen haben die wenigsten gesorgt. Die Transferumsätze hielten sich bei den meisten Fussballern in Grenzen.

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