30.08.2015 21:41

Züngeln, twerken, rüpelnDie grössten Skandale der MTV Video Music Awards

Die VMAs gehören zu den wichtigsten Musikpreisen der Welt. In der Nacht auf Montag finden Sie zum 32. Mal statt. Die Liste der Aufreger ist ziemlich lang.

von
scy
1 / 8
2003 kam es zum legendären Zungenkuss zwischen Britney Spears und Madonna. Das Bild ging um die Welt.

2003 kam es zum legendären Zungenkuss zwischen Britney Spears und Madonna. Das Bild ging um die Welt.

AP/Julie Jacobson
Vier Jahre später, 2007, war Britney erneut an den VMAs zu Gast. Doch ihr Comeback nach diversen Eskapaden (sie liess sich unter anderem eine Glatze rasieren) war ein einziges Desaster: Sie torkelte über die Bühne, zudem waren ihre Lippenbewegungen zum Playback alles andere als synchron.

Vier Jahre später, 2007, war Britney erneut an den VMAs zu Gast. Doch ihr Comeback nach diversen Eskapaden (sie liess sich unter anderem eine Glatze rasieren) war ein einziges Desaster: Sie torkelte über die Bühne, zudem waren ihre Lippenbewegungen zum Playback alles andere als synchron.

AP/Mark J. Terrill
Rose McGowan erschien mit ihrem damaligen Ehemann Marilyn Manson zum Anlass. Für einmal schockierte der Rocker weniger als seine Begleitung: McGowan trug nur ein dünnes Netzkleid und hatte nicht einmal einen BH an.

Rose McGowan erschien mit ihrem damaligen Ehemann Marilyn Manson zum Anlass. Für einmal schockierte der Rocker weniger als seine Begleitung: McGowan trug nur ein dünnes Netzkleid und hatte nicht einmal einen BH an.

WENN

Sie setzt die Messlatte ziemlich hoch an. Miley Cyrus moderiert am Sonntag die Musikgala in Los Angeles – und verspricht, dass diese MTV Video Music Awards die «verrücktesten aller Zeiten» sein werden. Auch sonst nimmt die 22-Jährige kein Blatt vor den Mund.

Zum einen antwortete sie einem Fan auf Tumblr, was der bisher beste Moment an den VMAs gewesen sei, mit: «Den hat es noch nicht gegeben.»

«Nicki Minaj ist nicht sehr höflich»

Zum anderen nutzte sie während eines Interviews die Gelegenheit, Nicki Minaj ordentlich in die Pfanne zu hausen. Die Rapperin hatte sich im Vorfeld der Veranstaltung darüber beschwert, dass sie für ihr «Anaconda»-Video nicht nominiert worden sei. Als Grund führte sie ihre dunkle Hautfarbe ins Feld.

Nun sagte Cyrus in der «New York Times», die sich direkt an Minaj richtete: «Ich respektiere deine Aussage nicht, weil darin so viel Wut enthalten ist.» Und weiter: «Was ich gelesen habe, klang sehr nach Nicki Minaj. Und man weiss, dass sie nicht sehr nett ist. Nicht sehr höflich.»

Swift und Sheeran als Favoriten

Spätestens wenn die Kameras angehen, wird sich im Saal dann aber alles nur noch um die Musik drehen. Die Liste der Acts ist hochkarätig: So sind unter anderen Pharell Williams, Demi Lovato, Justin Bieber und Macklemore vertreten. Britney Spears soll ebenfalls dabei sein. Genauso wie The Weekend, der laut Gerüchten mit Ex-One-Direction-Mitglied Zayn Malik auftreten will.

Als Top-Anwärter auf den Preis, einen kleinen Astronauten, sind Taylor Swift («Bad Blood», 9 Nominierungen), Ed Sheeran («Thinking Out Loud», 6 Nominierungen) und Beyoncé («7/11», 5 Nominierungen).

Die VMAs gibt es seit 1984. Die Liste der Skandale und Aufreger ist dementsprechend lang. Eine Auswahl finden Sie in unserer Bildstrecke.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.