Escher-Wyss-Platz: Die Grossbaustelle lebt - und wie!
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Escher-Wyss-PlatzDie Grossbaustelle lebt - und wie!

Im Kreis 5 in Zürich herrscht Ausnahmezustand - zumindest bautechnisch. Drei Zeitraffervideos zeigten jetzt das emsige Treiben der Büezer.

Das geschäftige Treiben am Escher-Wyss. (Quelle: VBZ/fadeout.ch)

Seit dem 17. Juli geht es am und rund um den Escher-Wyss-Platz richtig rund: Gleise werden heraus gerissen, neue verlegt, Leitungen werden gezogen und es wird gebaggert, geschweist und geschliffen auf Teufel komm raus. Vor allem in den ersten Tagen waren über 180 Arbeiter, 18 Bagger und 40 Lastwagen im Drei-Schicht-Betrieb zu Gange. Beobachter fühlten sich beim Anblick an das Treiben in einem Ameisenhaufen erinnert. Doch hier entsteht nicht etwa ein neuer Krabbeltier-Staat. Vielmehr dient das emsige Treiben der Büezer dem öffentlichen Verkehr. Ab dem 23. August soll der Tram-Knotenpunkt soweit umgebaut sein, dass die Trams der Linien 13 und 4 wieder auf der gewohnten Strecke verkehren können.

528-stündiges Video

Gut sieben Millionen Franken kostet der Umbau im Kreis 5. Riesige Maschinen mit Greifarmen rissen die Schienen der Tramlinien 4 und 13 mühelos aus dem Boden. Kein Stein blieb auf dem anderen. Danach wurden 600 Meter neue Gleise und 11 Weichen verlegt. Rund zehn Firmen für Abbruch, Gleisbau, Strassenbau, Werkleitungen, Kanäle und Schächte arbeiten zusammen, damit Ende August der gesamte Verkehr am Escher-Wyss-Platz wieder normal funktioniert. Während der gesamten bisherigen Arbeiten hat die Produktionsfirma fadeout im Auftrag der VBZ das Gewusel mit einer Videokamera festgehalten. Das Ergebnis zeigen die Zeitraffer-Aufnahmen auf dieser Seite.

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