Cuche und Janka am Boden: Die grosse Enttäuschung der Geschlagenen

Aktualisiert

Cuche und Janka am BodenDie grosse Enttäuschung der Geschlagenen

Während Beat Feuz die Lauberhornabfahrt gewann, lief es anderen Schweizern nicht nach Wunsch. Didier Cuche und Carlo Janka sind mit ihren Fahrten nicht zufrieden.

von
Herbie Egli

Didier Cuche und Carlo Janka waren mit ihren Abfahrtsläufen nicht zufrieden. (Video: 20 Minuten Online)

Sie hatten sich viel vorgenommen, aufgegangen ist der Plan leider nicht. Didier Cuche konnte am Lauberhorn auch bei seiner 13. Teilnahme nicht triumphieren. Der 37-jährige Neuenburger verlor als 15. fast eineinhalb Sekunden auf Sieger Beat Feuz.

«Die Enttäuschung ist gross. Ich hatte unterwegs schon gespürt, dass ich zu hart fuhr», sagte ein niedergeschlagener Cuche im Zielraum. Das Neuenburger Speed-Ass konnte bei seiner Fahrt keinen grossen Fehler ausmachen und er wusste relativ schnell, dass es so nicht reichen kann. «Schon gar nicht zum gewinnen, wenn Beat auf einer solchen Erfolgswelle reitet. Es ist ein schöner Schweizer Tag, aber meine Fahrt muss ich zuerst etwas verarbeiten.» Ob Cuche die Lauberhornabfahrt zum letzten Mal bestritt, wollte er nicht sagen.

«Nicht alles Gold, was glänzt»

Besser unterwegs war Carlo Janka. Als Vierter verpasste der Sieger von 2010 das Podest nur knapp. Mit seiner Fahrt war der 25-jährige Bündner nicht vollends zufrieden. «Die erste Hälfte fuhr ich gut. Der zweite Teil war nicht mehr optimal, aber das habe ich selbst vergeigt. Es ist noch nicht alles Gold, was glänzt. Ich bin mehr enttäuscht als zufrieden.»

Siegerehrung Superkombination Wengen

Immerhin freuten sich die beiden Teamkollegen über den Schweizer Triumph durch Beat Feuz. In Kitzbühel in einer Woche können Cuche und Janka auch schon wieder zurückschlagen. Und Wengen wird am Samstagabend eine riesige Festhütte sein.

Feuz über den Lauberhorn-Triumph

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