Aktualisiert 11.05.2020 07:47

Energiesparen

Die häufigsten Fehler beim Waschen

In der Schweiz werden pro Person und Jahr rund 300 Kilo Kleidung gewaschen. So lässt sich beim Waschen Energie – und somit Geld – sparen.

von
Stephanie Sigrist
Wäsche an sonnigen Tagen im Freien zu trocknen, reduziert den Energieverbrauch und schont Umwelt sowie Haushaltsbudget.

Wäsche an sonnigen Tagen im Freien zu trocknen, reduziert den Energieverbrauch und schont Umwelt sowie Haushaltsbudget.

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In Schweizer Haushalten stehen rund zwei Millionen Waschmaschinen und pro Person fallen im Durchschnitt 300 Kilogramm Schmutzwäsche im Jahr an. Beim Waschen lauern Fallen, die den Stromverbrauch in die Höhe treiben und der Umwelt schaden. Hier finden Sie eine Liste der häufigsten Fehler beim Waschen und Tipps, wie gleichzeitig Energie und Geld gespart sowie die Kleidung geschont werden kann.

Unnötige Vorwäsche: Vorwaschen ist nicht nötig und verbraucht unnötig Energie sowie Zeit. Flecken sollten allerdings sofort vorbehandelt und das Kleidungsstück so bald wie möglich gewaschen werden.

Zu kleine Wäschemenge: Die Waschmaschine sollte komplett gefüllt, die maximale Füllmenge jedoch nicht überschritten werden. Überfüllung reduziert die Waschwirkung, Unterfüllung beansprucht das Gewebe stark.

Hohe Waschtemperaturen: Waschmaschinen brauchen am meisten Energie für das Aufwärmen des Wassers, je nach Maschinentyp und Waschtemperatur sind es bis zu zwei Drittel des Gesamtenergieverbrauchs eines Waschvorgangs. Mit 30 Grad lässt sich bis 70 Prozent Strom sparen gegenüber einer 90-Grad-Wäsche und rund 20 Prozent gegenüber einer 40-Grad-Wäsche. Mit modernen Waschmitteln genügt für leicht bis mittelmässig verschmutzte Wäsche in vielen Fällen eine Waschtemperatur von 30 Grad. Bei tiefen Temperaturen wird zudem das Gewebe der Kleidung geschont.

Waschmittel-Überdosierung: Bei 30 Grad ist eine Höherdosierung des Waschmittels gegenüber wärmeren Waschtemperaturen nicht nötig. Alle modernen Waschmaschinen und die meisten angebotenen Waschmittel sind heute für Kaltwaschen geeignet.

Energieverluste beim Trocknen: Nach dem Waschgang sollten die sauberen Kleidungsstücke zum Trocknen schnell aus der Maschine entnommen werden. In Kellern sind heute häufig Raumlufttrockner installiert, welche die Trocknungszeit verkürzen. Die Geräte können ihre Aufgabe allerdings nur bei geschlossenen Türen und Fenstern im Trocknungsraum erfüllen. An sonnigen Tagen kann Wäsche im Freien trocknen, was Umwelt und Haushaltsbudget schont.

Ineffizienter Tumbler: Die Trocknung im Tumbler ist komfortabel. Diese haben in den letzten Jahren mit dem Einzug der Wärmepumpen-Technologie sehr grosse Fortschritte in Bezug auf den Energieverbrauch gemacht und der Stromverbrauch wurde mehr als halbiert. Der durchschnittliche Stromverbrauch eines zehn Jahre alten Gerätes vom verbrauchsarmen Typ Wärmepumpentrockner liegt bei rund 4,1 Kilowattstunden pro Trockengang. Bei durchschnittlich 160 Trockengängen im Jahr und einem Strompreis von 20,5 Rappen pro Kilowattstunde entstehen so Stromkosten von fast 135 Franken im Jahr. Ein modernes Gerät der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht dagegen nur 1,45 Kilowattstunden pro Trockengang. Damit belaufen sich die Stromkosten auf weniger als 50 Franken jährlich.

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74 Kommentare

Mich würde mal wundernehmen

20.05.2020, 09:17

was beim Klo-Besuch alles falsch gemacht werden kann und was die Konsequenzen bedeuten könnten. Also dass ich jetzt auf Sicher zu gehen, vorher und nachher den Sitzring und die sanitären Armaturen desinfisziere ist natürlich klar - muss ich sonst noch auf irgendetwas zu achten? Ironie off.

Helvetier

19.05.2020, 14:03

Der jenige der diese Ferseh geschrieben hatt sollte sofort ein Wasch Kurs besuchen oder die Finger weg vom Waschen

BlaBlaBla

17.05.2020, 12:39

Ein Widerspruch nach dem Anderen.... passt doch genau zu den letzten Monaten. Und das liebe Volk huscht und macht ganz lieb mit. AUFWACHEN!!!!