Aktualisiert 21.01.2016 09:21

Dschungelcamp

«Die hat doch nichts erreicht, die Furzfrau!»

Am sechsten Tag schuf Gott eine neue Dschungelprüfung. Doch Luzifer Helena sträubt sich – und zieht den heiligen Zorn der anderen zehn Kreaturen auf sich.

von
scy

Das Dschungellabor hätte auf sie gewartet. Elf Sterne hätte sie holen können. Ein Festschmaus mit einigen Köstlichkeiten wäre es vielleicht für sie und die anderen geworden. Hätte, wäre ... doch Helena hat und tut nicht. Dschungelprüfung? Nicht mit mir. «Ich sage jetzt Nein! Ich mache das nicht. Es ist für mich zu krass.» Helena – laut griechischer Mythologie hat sie den Trojanischen Krieg ausgelöst. Jetzt sorgt sie für Zoff im australischen Busch.

Als die TV-Sozialfahnderin zu den anderen Camp-Bewohnern zurückkehrt, reagieren diese zunächst gelassen. Brigitte meint: «Es ist okay.» Jenny ergänzt: «Kann ich verstehen.» Helena, die Fürstin der Finsternis, wie sie von den Moderatoren Daniel Hartwich und Sonja Zietlow auch schon bezeichnet wurde, erklärt sich. «Ich habe gesagt, nicht noch einmal über meinem Kopf irgendwelches Viehzeug.»

«Ich könnte weinen»

Doch längst nicht alle reagieren so verständnisvoll. Schon kurz nachdem bekannt wurde, dass sich die 41-Jährige zum sechsten Mal innerhalb von sechs Tagen um das leibliche Wohl der Gruppe kümmern darf, platzt es aus Ex-Fussballprofi Thorsten heraus. Er erzählt vom Streit, den er mit Helena hatte: «Sie hat gesagt, ihr könnt mich alle am Arsch lecken, ich brauche meine Promotion. Das ist ihr grösster Fehler! Ich wäre hinter dem Geld her, sie fragt, bist du neidisch auf mich, weil ich hier im Fernsehen bin und du nicht. Die hat doch nichts erreicht, die Furzfrau.»

Noch ein Schmankerl? «Sie sagt zu mir, ich wäre ein Lügner und brauch' die Kohle. Wat soll ich mit der Kohle? Die verdien' ich im Monat, in der Woche verdien' ich die Scheisse. Aber ihr werdet das selbst sehen. Ich könnte weinen.» Der 20. Januar 2016: Ein grosser Philosoph ward geboren. Wenn auch ein ziemlich aggressiver.

Jürgen sucht für Menderes eine Frau

Jürgen doppelt im Anschluss noch nach. Und fährt Helena an: «Soll ich dir da mal was erklären? In aller Freundschaft jetzt, damit du mal weisst, was hier so läuft. Die Leute haben bisher gedacht, die kriegt dann von uns jetzt mal Sendezeit, eine nach der anderen. Heute wurdest du gewählt, weil es gestern [am Dienstag] eine Essensprüfung war und du das meiste zu Thorsten rübergeschoben hast. Und ausserdem kannst du zu einem Thorsten Legat nicht sagen, der Kohle ohne Ende hat, du machst das nur für die Kohle.»

Doch es gibt selbstverständlich auch noch ein Leben ohne Fürst. Brigitte und Jenny tauschen sich über ihre frühere Alkoholsucht aus. Und sitzen dabei – zum Glück – auf dem Trockenen. Jenny: «Am Ende des Tages ist es eine Krankheit. Eine Scheiss-Krankheit. Aber man schämt sich zu Tode.» Brigitte: «Don't feel guilty!»

Derweil sucht Jürgen für Menderes (der ist 31 und hatte ja bekanntermassen noch nie Sex) eine Freundin. Im Dschungeltelefon startet er einen Aufruf: «Wenn ihr gerne einen Mann hättet, einen netten, der gut aussieht, so um die 30 Jahre alt ist und mit Vornamen Menderes heisst, dann schickt doch einfach ein Bewerbungsschreiben an RTL.» Was Jürgen vergessen hat zu erwähnen: Einer, der Stammkunde bei «Deutschland sucht den Superstar» ist.

Am Schluss wurde wieder nominiert. Wen es diesmal traf?

Raten Sie mal. Es wird zum siebten Mal fürstlich. Oder etwas drastischer ausgedrückt: Die Höllena auf Erden.

Alle Infos zu «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!» gibt es hier.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.