Nico Kraettli
Publiziert

Die heissen Schlitten des Weihnachtsmanns

Hast du dir schon mal überlegt, welches Auto der Weihnachtsmann fahren würde? Ob er vielleicht an diesen heissen Schlitten aus Italien seine Freude hätte?

von
Isabelle Riederer / A&W Verlag
21.12.2020

Es ist an der Zeit mit einer alten Legende aufzuräumen. Der Weihnachtsmann kann nicht fliegen, sein Rentierschlitten kann es ebenfalls nicht. Wie jeder vernünftige Mensch fährt auch er Auto. Aber welches? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und kamen zum Schluss: Es muss ein Lamborghini sein. Die Luxusautovermietung Scheiwiller hat uns gleich zwei Modelle für einen Test zur Verfügung gestellt: einen Aventador S und einen Urus. Doch welcher passt besser?

Natürlich muss der mobile Untersatz des Weihnachtsmann rot sein. Ein richtig knalliges Rot, das schon von weitem zu sehen ist. Schliesslich kommt der Weihnachtsmann nur einmal im Jahr, da darf man ihn auch nicht verpassen. Sowohl der Supersportler Aventador S als auch der SUV Urus sind rot. Je einen Punkt für beide.

Ein Höllenschlitten zum Anfassen

In Sachen Design schneidet der Aventador zweifellos besser ab. Kaum sind die beiden Boliden in der Europaallee aufgestellt, strömen die Passanten und Handy-Paparazzis herbei. Kontaktfreudigkeit und Mandarinli helfen die Menschenaufläufe zu koordinieren, so dass man nicht jeden Schaulustigen auch gleich durch den Innenraum des Höllenschlittens schleusen muss. Punkt für den «Ave».

Auch der 9-jährige Hakan ist vom Aventador hin und weg. Doch er würde dem Weihnachtsmann definitiv den Urus empfehlen, auch wenn der Aventador schneller sei. «Der Urus hat einfach mehr Platz für die Geschenke», sagt Hakan. Da hat der kleine Autofan absolut recht. Im Urus könnte der Weihnachtsmann zehnmal mehr Geschenke transportieren als im Aventador. Somit geht dieser Punkt ganz klar an den SUV.

Die zwei heissen Schlitten des Weihnachtsmann stehen bereit: Der Lamborghini Aventador S (links) und der Lamborghini Urus. Welcher eignet sich wohl besser?

Die zwei heissen Schlitten des Weihnachtsmann stehen bereit: Der Lamborghini Aventador S (links) und der Lamborghini Urus. Welcher eignet sich wohl besser?

Nico Kraettli
Besonders der Aventador S hat es Gross und Klein angetan.

Besonders der Aventador S hat es Gross und Klein angetan.

Isabelle Riederer
Hakan und sein kleiner Bruder begutachten das Interieur des «Eiskratzers». Für Hakan ist klar: «Ich würde den Aventador nehmen, weil er schneller ist, aber für den Weihnachtsmann wäre der Urus besser, weil er mehr Platz für die Geschenke hat.»

Hakan und sein kleiner Bruder begutachten das Interieur des «Eiskratzers». Für Hakan ist klar: «Ich würde den Aventador nehmen, weil er schneller ist, aber für den Weihnachtsmann wäre der Urus besser, weil er mehr Platz für die Geschenke hat.»

Isabelle Riederer

Die Sache mit den Guetsli

Platzmässig ist der Urus im Vorteil. Denn als Zweisitzer hat der Aventador keine Chance, zumal hinter den zwei Sitzen auch schon der Motor sitzt und es nicht mal eine Rückbank gibt. Da der Weihnachtsmann aber meistens allein unterwegs ist, würde ihm der Aventador also durchaus genügen. Wäre da nicht die Sache mit seinem Bauch und den vielen Guetsli.

Wie jeder weiss, ist der Weihnachtsmann keine Sportskanone. Gerade mal hüfthoch würde sich der Weihnachtsmann wohl nur mit Mühe und Not hinters Lenkrad des Aventadors klemmen können und da wohl nie wieder rauskommen. Das wars dann wohl mit Weihnachten, liebe Kinder! Der Weihnachtsmann ist steckengeblieben. Bei Urus hätte er das Problem dank genügend Platz und bequemem Einstieg nicht. Auch die anderen Passanten sind sich einig: «Der Weihnachtsmann braucht Platz.» Punkt für den Urus.

Pferde- statt Rentierstärken

Platz ist das eine, aber der Weihnachtsmann braucht auch Power. Statt Rentierstärke gibt es Pferdestärken im Übermass. Der Aventador S holt aus seinem 6,5 Liter V12-Motor stolze 740 PS und schafft es so in 2,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Damit wäre die Geschenke rasant ausgeliefert. Der Urus kommt «nur» auf 650 PS und braucht 3,6 Sekunden um von 0 auf 100 km/h zu kommen. Dieser Punkt geht also definitiv an den Aventador.

Die fleissigen Helfer

Apropos angetan: Am Nordpol hat der Weihnachtsmann seine Elfen, die ihm helfen, im Auto hat er ebenfalls clevere Helfer. Ein Muss ist ein Navigationsgerät. Sowohl im Aventador als auch im Urus arbeitet dieses schnell – das ist wichtig. Schliesslich muss er die optimal Route für seine Auslieferung schnell bereit haben. Je einen Punkt für die beiden Italo-Schlitten.

Die Connectivity-Möglichkeiten in beiden Lambos sind vielfältig: Apple CarPlay, Android Auto, Bluetooth, USB – alles vorhanden. So muss der Weihnachtsmann auch beim Geschenke ausliefern nicht auf seine Best-of-Christmas-Hits verzichten. Ein Muss am Nordpol ist ein Allradantrieb. Und da hätte der Weihnachtsmann wieder die Qual der Wahl, denn sowohl der Aventador S als auch der Urus bringen ihre Power über alle vier Räder auf die Strasse. Punkt für beide.

Zählt man die Punkte nun zusammen, gibt es tatsächlich ein Unentschieden zwischen Aventador S und Urus – beide Luxusschlitten haben je fünf Punkte. Für welchen heissen Ofen sich der Weihnachtsmann entscheiden würde, wissen wir nicht, aber wir halten die Augen offen.

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49 Kommentare
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Umwelt

23.12.2020, 00:21

Kein Wunder können die CO2-Vorgaben nicht umgesetzt werden.

Ichverstehe

22.12.2020, 21:59

Ich verstehe langsam, warum der Tr o ll hinter EGuru & Co Fan von Elektroautos ist. Während der stundenlangen Ladepausen kann er seinen copy paste Senf schliesslich hundertfach von sich geben während alle anderen längst wieder am Leben teilhaben.

Santa740

22.12.2020, 20:13

Wer ist Hakan?