Es wird eng: Die HSG platzt aus allen Nähten

Aktualisiert

Es wird engDie HSG platzt aus allen Nähten

7143 Studis sind an der HSG
einge­schrieben – ein absoluter Rekord. Trotz der Campus-Erweiterung bleiben die Platzverhältnisse prekär.

Erika Pàl
von
Erika Pàl
Der Uni-Campus der HSG – 7143 Studierende sind eingeschrieben. (Foto: pal)

Der Uni-Campus der HSG – 7143 Studierende sind eingeschrieben. (Foto: pal)

Unter den 7143 Studierenden befinden sich auch rund 1400 Erstsemestler, die sich diese Woche mit der Stadt und der Uni vertraut machen. Noch machen sich die wenigsten von ihnen Sorgen über die engen Verhältnisse auf dem Campus. Im Gegenteil: «Ich freue mich, dass ich so viele Leute treffen kann», sagt etwa Aline Steffen (19) aus dem liechtensteinischen Mauren.

Mehr Sorgen macht sich die Universitätsleitung. Zwar freut man sich auf die offizielle Eröffnung des frisch erweiterten Campus am kommenden Freitag, doch es ist längst klar, dass trotz neuer Parkgarage, Mensa, Technikzentrale und Sporthalle die Kapazitätsgrenzen bei Weitem überschritten sind. Für Prüfungen werden weiterhin die Olma-Hallen genutzt und Vorlesungen werden in die angemieteten Räumen der PHSG übertragen. «Uns ist bewusst, dass da noch grosser Handlungsbedarf besteht», sagt der Kommunikationsleiter der HSG, Marius Hasenböhler. Eine rasche Lösung ist allerdings nicht in Sicht. Hasenböhler schätzt: «Bis weitere bauliche Massnahmen realisiert werden können, dürfte es 2020 werden.»

Deine Meinung