Moderatorin Sylwina verrät im «Zweipunktnull»-Podcast, warum ihre Instagram-Community ihr gut tut
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Sylwina im «Zweipunktnull»-Podcast «Die Instagram-Community tut meinem Ego gut»

Bei «Zweipunktnull» diskutiert Podcast-Host Stefan Viliotti mit Gästen das Leben mit Social Media. «Blick TV»-Moderatorin Sylwina zeigt Positives auf.

von
Melanie Biedermann
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Neulich nahm Content Creator und «Blick TV»-Moderatorin Sylwina auf der «Zweipunktnull»-Couch Platz. 

Neulich nahm Content Creator und «Blick TV»-Moderatorin Sylwina auf der «Zweipunktnull»-Couch Platz.

20 Minuten
Mit Podcast-Host Stefan Viliotti diskutierte die Journalistin Vor- und Nachteile der sozialen Netzwerke. 

Mit Podcast-Host Stefan Viliotti diskutierte die Journalistin Vor- und Nachteile der sozialen Netzwerke.

20 Minuten
Eng mit dem Thema verwoben, ist etwas, das Sylwina direkt betrifft: psychische Gesundheit. Die Moderatorin thematisierte ihre Depression in den vergangenen Jahren öffentlich. 

Eng mit dem Thema verwoben, ist etwas, das Sylwina direkt betrifft: psychische Gesundheit. Die Moderatorin thematisierte ihre Depression in den vergangenen Jahren öffentlich.

Blick TV

Darum gehts

  • «Zweipunktnull» ist unser Plauder-Podcast rund ums Thema Social Media.

  • In der aktuellen Folge befragt 20-Minuten-Podcast-Host Stefan Viliotti Content Creator und «Blick TV»-Moderatorin Sylwina zu ihrem Umgang mit den sozialen Netzwerken.

  • Sie sagt: «Instagram hat mir aus der Depression geholfen».

  • Wie? Das erfährst du hier im Text.

  • Du hörst lieber direkt den Podcast? Die komplette «Zweipunktnull»-Folge gibts gleich darunter im Direktstream.

Vorweg: Social Media haben auch eine dunkle Seite, sagt Sylwina im Gespräch mit Podcast-Host Stefan Viliotti. Und natürlich ist sie nicht nur dank Instagram genesen; Psychotherapie, Medikamente und private Unterstützung seien in der Behandlung ihrer Depression essenziell gewesen. Nichtsdestotrotz: «Instagram hat zu der Zeit positiv gewirkt», so die Moderatorin.

Du hättest das gern etwas konkreter? Hier gibts fünf Tipps für einen positiven Umgang mit Social Media, inspiriert vom «Zweipunktnull»-Gespräch mit Sylwina.

Mach deine Posts zu einer Mission

Die App habe sie dazu inspiriert, Dinge zu unternehmen, etwa «an Orte zu gehen, wo man schöne Bilder machen kann, den Berg hochlaufen oder mit dem Pedalo auf den See gehen», erinnert sich Sylwina.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Depression?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen

Verein Postpartale Depression, Tel. 044 720 25 55

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

Lass dir keinen Content diktieren

Seit einiger Zeit verzichtet Sylwina auf Paid Posts: «Keine Firma soll bestimmen, wie ich ihr Produkt auf meiner Plattform präsentiere», sagt sie. Sie wolle den Leuten etwas geben, das zugänglich und authentisch sei.

Bester Beweis, dass sich das auszahlt, ist Sylwinas meist-gesehener Social-Media-Post: ein Tiktok-Video, das zeigt, wie sie einen Avocado-Kern pflanzt. Random? Das Video generierte 8,7 Millionen Views.

Leg die Prioritäten auf Dinge, die dir wichtig sind

Beruflich seien Journalismus und Moderation für Sylwina Priorität Nummer eins. Sie sei nicht bereit, gross Zeit in Plattformen zu investieren, die Beiträge zu Themen, die ihr wichtig seien – «sexuelle Belästigung, Mobbing, Mental Health» –, demonetarisieren, manchmal sogar auch sperren würden.

Musik und News jetzt auf 20-Minuten-Radio

Die neuesten Musik-Crushes unserer Moderierenden sowie News, Hintergründe und Fun Facts aus der Entertainment-Welt findest du täglich live auf unserem Sender, auf Instagram und Facebook.

20-Minuten-Radio hörst du kostenlos über unsere App, DAB+ in Zürich, Bern, Thun, Biel, St. Gallen, Basel und Luzern sowie über UKW in der Region Zürich auf 93,0 und 105,0.

Tausch dich mit deiner Community aus

«Das ist für mich das Allerwichtigste und Schönste auf Instagram», sagt Sylwina. «Ich kann meine Community zu allem befragen.» Mit manchen Internetbekanntschaften tausche sie seit Jahren DMs, Leidensgeschichten und Lebenshilfen aus. «Das erlebe ich als sehr positiv und auch als gut fürs Ego», meint die Moderatorin.

Pfeiff auf Follower-Zahlen

Auf die Frage, ob ihr Followerinnen-und Follower-Zahlen oder Likes wichtiger seien, antwortet Sylwina: «Eigentlich ist doch beides egal.» Die Anzeige der Likes habe sie deaktiviert und wenn sie könnte, würde sie dasselbe mit den Followers tun, meint sie. Wenn sie sich entscheiden müsste, würde ihre Wahl auf die Likes fallen: «Am Ende geht es um die Leute, die das, was du machst, gut finden», so Sylwina.

Die komplette Folge «Zweipunktnull» mit Sylwina gibts gleich hier, einfach E16 antippen:

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