Totenkopfschwärmer: Die Invasion der Riesen-Raupen
Aktualisiert

TotenkopfschwärmerDie Invasion der Riesen-Raupen

Sie ist farbenprächtig und riesig: Die Raupe des aus Afrika stammenden Totenkopfschwärmers. Mehrere Leser haben in ihren Gärten Exemplare entdeckt.

von
lüs
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Nachdem 20 Minuten über den Fund einer zehn Zentimeter langen Totenkopfschwärmer-Raupe in einem Garten in Goldach SG berichtet hatte, haben mehrere Leser-Reporter weitere Bilder dieser Raupen eingeschickt. Hildegard Haldi aus Dallenwil NW fotografierte dieses Prachtexemplar.

Nachdem 20 Minuten über den Fund einer zehn Zentimeter langen Totenkopfschwärmer-Raupe in einem Garten in Goldach SG berichtet hatte, haben mehrere Leser-Reporter weitere Bilder dieser Raupen eingeschickt. Hildegard Haldi aus Dallenwil NW fotografierte dieses Prachtexemplar.

Leser-Reporter/Hildegard Haldi
In Assens VD gelang einem Leser-Reporter dieser Schnappschuss.

In Assens VD gelang einem Leser-Reporter dieser Schnappschuss.

Leser-Reporter
Auch dieses Bild stammt aus Assens VD

Auch dieses Bild stammt aus Assens VD

Leser-Reporter

Daniela Nicosiano aus Goldach SG fand sie am Samstag: eine zehn Zentimeter lange Raupe des Totenkopfschwärmers. Der Falter, der vor allem in Afrika, dem Mittleren Osten und Südeuropa vorkommt, fliegt gelegentlich auch über die Alpen und legt seine Eier auch bei uns in der Schweiz ab.

Nachdem 20 Minuten über Nicosianos Fund berichtet hatte, schickten auch weitere Leser-Reporter Bilder von Exemplaren ein, die sie in ihrem Gärten oder auf Spaziergängen entdeckt hatten. Monika Kalberer stiess am Montag in Bollingen SG auf eine Raupe – ebenfalls in Bollingen entdeckte auch Leser-Reporterin Corinne Meister ein Exemplar. Weitere Sichtungen wurden 20 Minuten unter anderem aus Schänis SG, Schwyz, Schaffhausen und Cham ZG gemeldet.

Im Herbst werden sie zu Faltern

Die Raupen verpuppen sich im Herbst zu Faltern – und tragen dann die Totenkopf-Zeichnung auf dem Rücken, von der sie den Namen haben. In der Schweiz erwartet sie nur ein kurzes Leben: Die Winter sind für sie in der Regel zu kalt, um zu überleben. Die Eier, aus denen die Raupen schlüpfen, werden von Faltern abgelegt, die aus dem Süden hierhergeflogen sind.

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