Aktualisiert 09.02.2014 01:50

HochrechnungDie iWatch könnte 17,5 Milliarden einbringen

Eine Analystin rechnet mit einer Umsatzsteigerung von bis zu zehn Prozent, wenn Apple eine eigene Smartwatch herstellt. Die Nachfrage soll ähnlich gross sein wie beim ersten iPad.

von
sts
Apple-CEO Tim Cook hat Ende letzten Jahres grosse Pläne für 2014 angekündigt. Brancheninsider vermuten, dass der kalifornische Konzern eine Smartwatch auf den Markt bringen will.

Apple-CEO Tim Cook hat Ende letzten Jahres grosse Pläne für 2014 angekündigt. Brancheninsider vermuten, dass der kalifornische Konzern eine Smartwatch auf den Markt bringen will.

Seit Monaten kursieren Gerüchte, dass Apple nach seinem grossen Konkurrenten Samsung ebenfalls in den Bereich der Wearables einsteigen will. Konkret soll der iPhone-Konzern an einer eigenen Smartwatch tüfteln, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen könnte. Hinweise darauf lieferte unter anderem Apple-CEO Tim Cook: In einem Rundmail an seine Mitarbeiter kündigte Cook Ende 2013 «grosse Pläne für das nächste Jahr» an.

Obwohl das kalifornische Unternehmen eine eigene Smartwatch nie bestätigt hat, brodelt die Gerüchteküche um eine iWatch weiter. Nun hat Analystin Katy Huberty der US-amerikanischen Bank Morgan Stanley laut dem Digital-Blog Gizmodo hochgerechnet, wie viel Umsatz Apple mit dem Trend-Gadget machen könnte. Die Zahlen sind beachtlich: Bei einem Preis von knapp 300 Dollar (270 Franken) pro Stück rechnet Huberty mit Einnahmen von 17,5 Milliarden Dollar (rund 15,8 Milliarden Franken). Die Analystin geht von einer ähnlich grossen Nachfrage wie beim ersten iPad aus.

Wichtig, erste Nachfragewelle zu befriedigen

Apples erster Tablet-Computer hatte dem IT-Giganten innerhalb eines Jahres 12 Milliarden Dollar (rund 10,8 Milliarden Franken) Umsatz beschert. Huberty warnt allerdings davor, dass diese Zahl bei der iWatch tiefer ausfallen könnte, wenn es dem IT-Giganten nicht gelingt, die erste Nachfragewelle zu befriedigen. In diesem Fall würden die Einnahmen zwischen 12 und 14 MilliardenDollar (zwischen 10,8 und 12,6 Milliarden Franken) liegen. Doch immerhin würde auch dies noch eine Gesamtumsatzsteigerung von sechs bis zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeuten.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.