Profi-Sucher: Die Jagd nach verlorenen Gegenständen
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Profi-SucherDie Jagd nach verlorenen Gegenständen

Erik Heinrichson ist Auftragssucher. Verliert jemand zum Beispiel einen Ehering, ist er zur Stelle. Alleine im letzten Jahr hat er über 10 Eheringe gefunden.

von
Martin Messmer
Der Mann mit dem Metalldetektor bei der Suche nach Gegenständen in einem Fluss.

Der Mann mit dem Metalldetektor bei der Suche nach Gegenständen in einem Fluss.

Der Ehering scheint wie vom Erdboden verschluckt. Helfen könnte zum Beispiel Erik Heinrichson, der Mann mit dem Metalldetektor. Er sucht Dinge auf Auftrag, eben Eheringe zum Beispiel. Da war zum Beispiel jener Kunde, der gleich zwei Ringe verloren habe: «Er hat gesagt, dass er zwei Eheringe sucht. Sie hätten die Ringe am Rhein verloren. Wir haben sie dann gefunden und die Eheringe den Kunden wieder abgegeben», sagt Heinrichson.

Alleine im letzten Jahr habe er über 10 Eheringe gefunden. Für die Suche gibt er vollen Einsatz: Er steht auch mal bis zur Brust im Wasser. «Wir suchen auch Gegenstände im Wasser, bis zu einer Tiefe von 1.50 Meter. Es ist sehr spannend und aufregend, was da alles aus dem Wasser kommt.» Zum Beispiel finde er Hörgeräte, Smartphones, teuren Schmuck oder Schlüssel.

Antike Schätze muss man abgeben

Wer jetzt Lust bekommen hat, selber mit einem Metalldetektor auf die Jagd zu gehen, der muss in der Regel eine Bewilligung des Landeigentümers oder der Behörden haben. Und: «Wir arbeiten auch sehr eng mit der Kantonsarchäologie zusammen. Falls wir einen archäologischen Fund machen, müssen wir diesen abgeben.»Wer mit einem Metalldetektor also den ganz grossen antiken Schatz findet, darf diesen nicht behalten. Wer es trotzdem tut, muss mit einem Strafbefehl rechnen. Kleingeld, Schmuck oder Metallabfall dürfen aber behalten werden.

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