Minus 20 Grad: Die Kälte hat die Schweiz im Griff
Aktualisiert

Minus 20 GradDie Kälte hat die Schweiz im Griff

Arktische Kaltluft hat die Schweiz erreicht. Spitzenreiter in tieferen Lagen ist Welschenrohr im Kanton Solothurn mit minus 18,4 Grad.

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qll
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Wie kalt es ist, zeigt ein Experiment von Barbara van Bürck aus Itingen BL: Sie liess am Freitagmorgen im Garten Seifenblasen steigen.

Wie kalt es ist, zeigt ein Experiment von Barbara van Bürck aus Itingen BL: Sie liess am Freitagmorgen im Garten Seifenblasen steigen.

Leser-Reporter/Barbara van Bürck
«Innert 45 Sekunden waren sie gefroren», sagt Barbara van Bürck.

«Innert 45 Sekunden waren sie gefroren», sagt Barbara van Bürck.

Leser-Reporter/Barbara van Bürck
Arktische Kaltluft hat die Schweiz erreicht.

Arktische Kaltluft hat die Schweiz erreicht.

Leser-Reporter/M. Vogt

Im Norden gab es am Freitag mit der eingeflossenen arktischen Kaltluft verbreitet einen Eistag. Die Temperaturen stiegen nirgends über 0 Grad. Spitzenreiter in tieferen Lagen war am Morgen Welschenrohr im Kanton Solothurn mit minus 18,4 Grad vor Courtelary im Kanton Bern mit minus 16,8 Grad, wie Meteonews mitteilte.

In höheren Lagen schwang La Brévine mit minus 29,9 Grad vor dem Corvatsch mit minus 26,9 Grad obenaus.

Nach einer teils klaren Nacht wird es am Samstag früh vielerorts noch etwas kälter. Die Meteorologen erwarten verbreitet zwischen -20 und -10 Grad. Dies sei dann aber der Höhepunkt der Kälte, ab Sonntag sind die Temperaturen weniger tief.

So kalt, dass Seifenblasen gefrieren

Wie kalt es ist, zeigt ein Experiment von Barbara van Bürck aus Itingen BL: Sie liess heute Morgen früh in ihrem Garten Seifenblasen gefrieren. «Es war minus 11,5 Grad kalt, und ich wollte es einfach versuchen», so die Leser-Reporterin.

Sie vermischte Geschirrspülmittel und Wasser, nahm einen Strohhalm, tauchte ihn in das Gemisch und blies. Die meisten Blasen platzten, doch einige hielten auf den Pflanzen. «Innert 45 Sekunden waren sie gefroren», sagt van Bürck.

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