Pilotprojekt: Die Kapo Solothurn sagt dir jetzt, wo ihre Blitzer stehen 

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PilotprojektDie Kapo Solothurn sagt dir jetzt, wo ihre Blitzer stehen 

Seit heute, Donnerstag, veröffentlicht die Solothurner Kantonspolizei die Standorte ihrer Radaranlagen. Es handelt sich um ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt.

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Die Standorte stationärer und semistationärer Blitzer im Kanton Solothurn sind ab dem 14. Juli online einsehbar. 

Die Standorte stationärer und semistationärer Blitzer im Kanton Solothurn sind ab dem 14. Juli online einsehbar. 

20min/Simon Glauser
Aufgelistet sind zudem die stationären Anlagen auf den Autobahnen sowie in den Gemeinden Grenchen, Olten, Solothurn und Winznau.

Aufgelistet sind zudem die stationären Anlagen auf den Autobahnen sowie in den Gemeinden Grenchen, Olten, Solothurn und Winznau.

20min/Simon Glauser
Die Praxisänderung geht auf ein Pilotprojekt zurück, das auf drei Jahre angelegt ist. 

Die Praxisänderung geht auf ein Pilotprojekt zurück, das auf drei Jahre angelegt ist. 

Kapo Solothurn

Darum gehts

Verkehrsteilnehmende aufgepasst: Die Solothurner Kantonspolizei veröffentlicht seit Donnerstag, 14. Juli 2022, auf der Website So.ch/radar die Standorte ihrer stationären und semistationären Radaranlagen. Die Liste der semistationären Standorte wird wöchentlich aktualisiert, wie die Kapo in ihrer Mitteilung schreibt. Aufgelistet sind zudem die stationären Anlagen auf den Autobahnen sowie in den Gemeinden Grenchen, Olten, Solothurn und Winznau. Nicht veröffentlicht werden die Standorte der mobilen Messanlagen. 

Die Praxisänderung geht auf ein Pilotprojekt zurück, das auf drei Jahre angelegt ist. In dieser Zeit wird untersucht, welche Auswirkungen die Standortangaben etwa in Bezug auf das Unfallgeschehen und die Übertretungsquoten haben.  

Wurdest du schon einmal geblitzt? 

Gute Erfahrungen in St. Gallen 

Im September 2021 wurde der Regierungsrat vom Parlament beauftragt, die nötigen Rechtsgrundlagen zu schaffen, um die Standorte der stationären und semistationären Messanlagen zu veröffentlichen. Die Kantonsregierung zeigte sich in ihrer Antwort offen für das Anliegen. In St. Gallen etwa, wo die Standorte der semistationären Messanlagen bereits seit Oktober 2014 veröffentlicht werden, habe man «ein gesetzeskonformes Fahrverhalten am jeweiligen Ort» sowie «einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit» festgestellt.

«Die Veröffentlichung der Standorte könnte allenfalls einen zusätzlichen Beitrag leisten, dass die gesetzlich festgelegte Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird», schreibt der Regierungsrat. Gleichzeitig schränkt er ein, dass die Wirkung der Veröffentlichung «nicht eindeutig ausgewiesen» und «auch nicht leicht zu quantifizieren» sein dürfe.

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(sul)

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