Schwyz: In diesem Mini-Häuschen ist auch die Miete mini
Aktualisiert

SchwyzIn diesem Mini-Häuschen ist auch die Miete mini

Im Zentrum von Schwyz entstehen auf kleinstem Raum zwei Tiny-Häuser. Für wenig Geld erhält man dort bald wenig Quadratmeter, dafür viel bewussten Lifestyle.

von
nob
1 / 6
Auf nur wenigen Quadratmetern leben, das wird für die künftigen Bewohner dieser zwei Minihäuser Realität. Wie der «Bote der Urschweiz» berichtet, war die Konzeption der Häusern mit einigen Herausforderungen verbunden.

Auf nur wenigen Quadratmetern leben, das wird für die künftigen Bewohner dieser zwei Minihäuser Realität. Wie der «Bote der Urschweiz» berichtet, war die Konzeption der Häusern mit einigen Herausforderungen verbunden.

Marty Architektur AG
Das verantwortliche Schwyzer Architekturbüro berücksichtigte dabei Firmen aus der Region.

Das verantwortliche Schwyzer Architekturbüro berücksichtigte dabei Firmen aus der Region.

Marty Architektur AG
«Die Wohneinheiten sind für ein bis höchstens zwei Personen gedacht», erklärt Ivan Marty, Geschäftsführer von Marty Architektur, gegenüber dem «Boten». Die Miete für die Wohneinheiten werden zwischen 1100 und 1300 Franken betragen.

«Die Wohneinheiten sind für ein bis höchstens zwei Personen gedacht», erklärt Ivan Marty, Geschäftsführer von Marty Architektur, gegenüber dem «Boten». Die Miete für die Wohneinheiten werden zwischen 1100 und 1300 Franken betragen.

Marty Architektur AG

Auf wenigen Quadratmetern leben, das wird für die künftigen Bewohner dieser zwei Minihäuser Realität. Wie der «Bote der Urschweiz» berichtet, sei die Konzeption dieser Häusern mit einigen Herausforderungen verbunden gewesen. Das Unternehmen Marty Architektur aus Schwyz berücksichtigte dabei Firmen aus der Region.

Restparzelle auf geschütztem Terrain

Wie dem Artikel zu entnehmen ist, können künftig vier bis acht Leute dort leben. «Die Wohneinheiten sind für ein bis höchstens zwei Personen gedacht», sagt Ivan Marty, Geschäftsführer von Marty Architektur, gegenüber dem «Boten». Das Grundstück befindet sich auf Isos-Gebiet. Diese Bezeichnung steht für Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung. Damit verbunden waren hohe Anforderungen an die Gestaltung sowie die Eingliederung ins Ortsbild. Es sei kein leichtes Unterfangen gewesen, aber man wollte etwas Neues ausprobieren. «In diesem Projekt steckt sehr viel Herzblut», so Marty zur Zeitung.

Miete kostet nur 1100 Franken

Die Häuschen werden keinen Netzanschluss haben. Strom produziert eine Fotovoltaikanlage mit Batteriespeicher. Geheizt wird mit Holz in einem Specksteinofen. «Wir nähern uns dem Gedanken der 2000-Watt-Gesellschaft», sagt Marty. 2500 Watt Strom seien im Mietpreis von rund 1100 bis 1300 Franken inbegriffen. Die Umgebung beinhaltet bewusst keine Parkplätze. «Es sollen Menschen in den Minihäusern wohnen, die sich einem reduzierten Lebensstil verschreiben wollen», so Marty weiter. Die Bewohner würden auf viel Platz und Luxus verzichten, trotzdem werde eine Ruheoase mit dem nötigen Komfort geschaffen.

In den Minihäusern entstehen insgesamt vier Wohneinheiten, je zwei mit 30 und 43 Quadratmetern. Zur Zeit wird noch gebaut, doch schon bald sollen die Häuser zur Miete ausgeschrieben werden. Die Mieter ziehen dann in das möglicherweise zweitkleinste Haus der Schweiz: Das offiziell kleinste steht in Winterthur und hat eine Wohnfläche von 33 Quadratmetern, die Minihäuschen in Schwyz sind also nur wenig grösser. Ein Mini-Haus übrigens gibt es auch in Unterägeri ZG zu bewundern:

Das ist das zweitkleinste Wohnhaus der Schweiz

73 Quadratmeter Wohnfläche, auf drei Stockwerke verteilt. Das ist das 2,5 Zimmer-Haus in Unterägeri im Kanton Zug. Der Neubau wird nun verkauft.
(Video: T.Stalder)
(Video: T.Stalder)

Deine Meinung