Schulmädchen-Report Teil II: Die Kontroverse schenkt ein
Aktualisiert

Schulmädchen-Report Teil IIDie Kontroverse schenkt ein

«An der Grenze zur Pädophilie» – so kritisierten Kinderschützer die «Glee»-Fotos in «GQ». Doch der Erfolg ist zu gross, als dass keine weiteren Bilder folgen würden.

von
obi

«Es ist beunruhigend, dass 'GQ', die eindeutig für erwachsene Männer geschrieben wird, Schauspielerinnen, die High-School-Schülerinnen in 'Glee' spielen, in dieser Art sexualisiert. Es grenzt hart an Pädophilie. Leider ist dies nur das jüngste Beispiel der offenkundigen Sexualisierung junger Mädchen im Entertainment-Business.» Diese Worte von Tim Winter, Präsident des US-Kinderschutz-Rats Parents Television Council (PTC), wären eigentlich als Mahnung an die Eltern der USA gedacht. Stattdessen lieferten sie die beste Promo, die sich «GQ» hätte wünschen können.

33 Millionen Pageviews bekam GQ.com alleine in der ersten Woche der Veröffentlichung der Bilder. Zum Vergleich: Ein populäre Story auf GQ.com generiert in der Regel um die 2.5 Millionen Pageviews pro Woche. Keine Frage, dass «GQ» diese Cash-Cow weiterhin melken wollen. Bereits hat das Magazin weitere, unveröffentlichte Bilder angekündigt, sowie ein Making-of-Video des Fotoshootings. «Es ist ein Selbstläufer sondergleichen - ein Geschenk, das unentwegt einschenkt», so Verleger Peter King Hunsinger. Auf die Reaktion der PTC darf man also gespannt sein.

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